Neonfarbene Kunststoffe für kieferorthopädische Apparaturen

Kieferorthopädische Kunststoffe in Neonfarben, die zur Herstellung herausnehmbarer kieferorthopädischer Apparaturen eingesetzt werden sollen, wurden vor Markteinführung und Anwendung am Patienten bezüglich ihrer Biokompatibilität getestet. Zusätzlich wurden acht Modifikationen dieses Kunststof...

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Main Authors: Schendel, Klaus Ursus (Author) , Erdinger, Lothar (Author) , Komposch, Gerda (Author) , Sonntag, Hans-Günther (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 1995
In: Fortschritte der Kieferorthopädie
Year: 1995, Volume: 56, Issue: 1, Pages: 41-48
DOI:10.1007/BF02265838
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/BF02265838
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Author Notes:K.U. Schendel, L. Erdinger, G. Komposch, H.-G. Sonntag
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Summary:Kieferorthopädische Kunststoffe in Neonfarben, die zur Herstellung herausnehmbarer kieferorthopädischer Apparaturen eingesetzt werden sollen, wurden vor Markteinführung und Anwendung am Patienten bezüglich ihrer Biokompatibilität getestet. Zusätzlich wurden acht Modifikationen dieses Kunststoffes ohne Neonfarben, die schon seit Jahren klinisch eingesetzt werden, untersucht. Dabei wurde ein Prüfregime durchlaufen, mit dem die Mutagenität, Zytotoxizität und die schleimhautreizende Wirkung untersucht wurden. Als Alternativmethoden zum Tierversuch zur Bestimmung dieser Eigenschaften wurden der Ames-Test, der Agar-Overlay-Assay sowie der HET-CAM-Test eingesetzt. Bei vorschriftsmäßiger Verarbeitung der Materialien zeigten weder die polymerisierte Form, die beim Patienten angewendet wird, noch die Späne, die beim Befräsen durch Techniker oder Behandler entstehen, Effekte in den verwendeten Testverfahren.
Item Description:Gesehen am 08.01.2025
Physical Description:Online Resource
DOI:10.1007/BF02265838