Reliabilität und Konstruktvalidität des "Einstellungsfragebogens zu Inklusion für Lehrkräfte" (EFI L) bei Lehramtsstudierenden und Nicht-Studierenden

Ziel der vorliegenden Studie ist eine Erweiterung der psychometrischen Wissensbasis zum „Einstellungsfragebogen zu Inklusion für Lehrkräfte“ (EFI-L). Die Daten wurden im Rahmen einer Studie zu Einstellungen zur Inklusion von Schüler*innen mit Körperbehinderungen erhoben. Untersucht wurden als ze...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Tempel, Tobias (VerfasserIn) , Renner, Gerolf (VerfasserIn) , Reuner, Gitta (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2024
In: Empirische Sonderpädagogik
Year: 2024, Jahrgang: 16, Heft: 3, Pages: 187-207
ISSN:1869-4934
DOI:10.2440/003-0028
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.2440/003-0028
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.25656/01:32226
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0111-pedocs-322268
Volltext
Verfasserangaben:Tobias Tempel, Gerolf Renner & Gitta Reuner
Beschreibung
Zusammenfassung:Ziel der vorliegenden Studie ist eine Erweiterung der psychometrischen Wissensbasis zum „Einstellungsfragebogen zu Inklusion für Lehrkräfte“ (EFI-L). Die Daten wurden im Rahmen einer Studie zu Einstellungen zur Inklusion von Schüler*innen mit Körperbehinderungen erhoben. Untersucht wurden als zentrale Gütekriterien die Reliabilität und faktorielle Validität in drei Teilstichproben: 216 Studierende des Lehramts Sonderpädagogik und 149 Studierende sonstiger Lehramtsstudiengänge bearbeiteten den EFI-L vollständig, bei 157 Berufstätigen wurde eine Kurzform mit den Skalen Fachliche Förderung und Soziale Inklusion eingesetzt. Außerdem wurden zur Prüfung der Validität auch Zusammenhänge mit der Qualität persönlicher Erfahrungen in inklusiven Settings geprüft und ob sich die gemessenen Einstellungen in den Teilstichproben unterscheiden, wobei für Studierende der Sonderpädagogik die positivsten Einstellungen zu Inklusion erwartet wurden. Die Reliabilitätsschätzungen (interne Konsistenz) ergaben in allen Teilstichproben befriedigende Werte. Konfirmatorische Faktorenanalysen zeigten weder für das 3-faktorielle Modell der Studierenden noch für eine 2-faktorielle Form bei Berufstätigen eine überzeugende Passung. In Gruppenvergleichen fanden sich die höchsten Werte bei Studierenden der Sonderpädagogik. Die erlebte Qualität von persönlichen Erfahrungen mit inklusiven Bildungsangeboten korrelierte positiv mit den Skalen des EFI-L. (DIPF/Orig.)
Beschreibung:Gesehen am 10.02.2025
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1869-4934
DOI:10.2440/003-0028