Entscheidungen am Lebensende

Der Beitrag beginnt mit einer Reflexion über das Verschlungen-Sein von Leben und Tod; diese Reflexion soll auch dazu dienen, für die proaktiven und reaktiven Lebensäußerungen einer Person am Lebensende zu sensibilisieren. Es wird dargelegt, dass sich Lebensbindung auch im Falle von Niedergeschlag...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Kruse, Andreas (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 16 September 2024
In: Die Innere Medizin
Year: 2024, Jahrgang: 65, Heft: 10, Pages: 976-984
ISSN:2731-7099
DOI:10.1007/s00108-024-01770-8
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00108-024-01770-8
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00108-024-01770-8
Volltext
Verfasserangaben:Andreas Kruse
Beschreibung
Zusammenfassung:Der Beitrag beginnt mit einer Reflexion über das Verschlungen-Sein von Leben und Tod; diese Reflexion soll auch dazu dienen, für die proaktiven und reaktiven Lebensäußerungen einer Person am Lebensende zu sensibilisieren. Es wird dargelegt, dass sich Lebensbindung auch im Falle von Niedergeschlagenheit, Angst und Erschöpfung zeigen kann; ihr potenzielles Bestehen darf nicht aus dem Blick geraten. Die bestehende Lebensbindung lässt uns besser verstehen, warum die verbleibende Lebenszeit möglicherweise als etwas Kostbares empfunden wird; dies möglicherweise im Gegensatz zu Aussagen, die in der Patientenverfügung getroffen wurden. Es wird zwischen subjektiv, objektiv und gesellschaftlich definierten Kriterien eines guten Lebens in der Grenzsituation der schweren, zum Tode führenden Erkrankung differenziert; deren Gegenüberstellung ist im Prozess der Entscheidungsfindung am Lebensende zentral. Neben körperlichen und neurokognitiven Erkrankungen steht die Suizidalität im Zentrum des Beitrags.
Beschreibung:Gesehen am 13.02.2025
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2731-7099
DOI:10.1007/s00108-024-01770-8