Geschlechtsunterschiede beim Pankreaskarzinom

Dieser Übersichtsartikel diskutiert die vorhandene Evidenz zur Bedeutung des biologischen und sozialen Geschlechts beim Pankreaskarzinom im Kontext der operativen, perioperativen und multimodalen Therapie. Beim Pankreaskarzinom gibt es Geschlechtsunterschiede in Bezug auf Inzidenz, Therapieansprech...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Holze, Magdalena (VerfasserIn) , Ahmed, Azaz (VerfasserIn) , Loos, Martin (VerfasserIn) , Michalski, Christoph (VerfasserIn) , Klotz, Rosa (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: September 2024
In: Die Chirurgie
Year: 2024, Jahrgang: 95, Heft: 9, Pages: 709-714
ISSN:2731-698X
DOI:10.1007/s00104-024-02150-6
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00104-024-02150-6
Volltext
Verfasserangaben:Magdalena Holze, Azaz Ahmed, Martin Loos, Christoph W. Michalski, Rosa Klotz
Beschreibung
Zusammenfassung:Dieser Übersichtsartikel diskutiert die vorhandene Evidenz zur Bedeutung des biologischen und sozialen Geschlechts beim Pankreaskarzinom im Kontext der operativen, perioperativen und multimodalen Therapie. Beim Pankreaskarzinom gibt es Geschlechtsunterschiede in Bezug auf Inzidenz, Therapieansprechen und Prognose. Das Geschlecht beeinflusst sowohl die angeborene als auch die adaptive Immunantwort und wirkt sich auf das Therapieansprechen und die Überlebensrate aus. Frauen erhalten zudem seltener eine Systemtherapie und warten länger auf eine Operation, haben jedoch nach pankreaschirurgischen Eingriffen ein besseres perioperatives Outcome. Insgesamt scheinen Pankreaskarzinompatientinnen unter Therapie ein längeres Überleben zu haben, sie weisen jedoch eine subjektiv niedrigere Lebensqualität und höhere Krankheitslast auf.
Beschreibung:Online veröffentlicht: 15. August 2024
Gesehen am 17.02.2025
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2731-698X
DOI:10.1007/s00104-024-02150-6