Hochdosierte Gabe von paramagnetischen Kontrastmitteln in der Diagnostik fokaler Hirnläsionen

In Analogie zu Erfahrungen mit der Hochdosiskontrastverstärkung in der CT wurden in den letzten Jahren Untersuchungen zur höheren Dosierung der paramagnetischen Kontrastmittel in der MRT gemacht. Dabei spielte auch auf dem MR-Sektor die Entwicklung von niedrig osmolaren Kontrastmitteln eine Rolle....

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Forsting, Michael (VerfasserIn) , Reith, Wolfgang (VerfasserIn) , Hartmann, Marius (VerfasserIn) , Knauth, Michael (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: February 1996
In: Der Radiologe
Year: 1996, Jahrgang: 36, Heft: 2, Pages: 101-106
ISSN:1432-2102
DOI:10.1007/s001170050046
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s001170050046
Volltext
Verfasserangaben:M. Forsting, W. Reith, M. Hartmann, M. Knauth
Beschreibung
Zusammenfassung:In Analogie zu Erfahrungen mit der Hochdosiskontrastverstärkung in der CT wurden in den letzten Jahren Untersuchungen zur höheren Dosierung der paramagnetischen Kontrastmittel in der MRT gemacht. Dabei spielte auch auf dem MR-Sektor die Entwicklung von niedrig osmolaren Kontrastmitteln eine Rolle. In Abhängigkeit von der konkreten Fragestellung ist die Hochdosis-KM Gabe im kranialen MRT derzeit nur selten indiziert: 1. Zeigt das MR nach der KM-Standarddosis nur eine singuläre intrazerebrale Metastase oder aber eine Anzahl von Metastasen, bei der die Radiochirurgie gerade noch indiziert ist, ist eine zweite MR-Untersuchung mit einer Gesamtdosis von 0,3 mmol/kg KG zu empfehlen. Dies gilt auch, wenn unter der Standarddosis keine zerebrale Metastase bei malignem Grundleiden sichtbar ist. 2. Bei malignen hirneigenen Tumoren ermöglicht die Hochdosis-KM-Gabe eine bessere Definition der Tumorgrenzen. Wenn eine radikale Operation möglich erscheint, sollten die diagnostischen Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden. Ist nur eine Biopsie oder eine subtotale Operation geplant, ist die Standarddosis ausreichend. 3. Bei der multiplen Sklerose ist die Hochdosis KM-Gabe nur in Therapiestudien indiziert, wenn eine der Zielvariablen die Anzahl der aktiven Plaques ist.
Beschreibung:Gesehen am 19.02.2025
Elektronische Reproduktion der Druck-Ausgabe 19. Dezember 2012
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1432-2102
DOI:10.1007/s001170050046