Psychologische Frauenbefreiung: feministische Therapie zwischen Psychologie und Frauenbewegung in der Bundesrepublik der 1970er Jahre

Die zweite Welle der Frauenbewegung erfasste ab den späten 1960er Jahren sämtliche Bereiche der westdeutschen Gesellschaft. Dazu gehörten Debatten darüber, wie die Gesundheitsversorgung von Frauen selbstbestimmt, frauenfreundlich und feministischen Idealen entsprechend gestaltet werden könnte....

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Luckgei, Vera (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 14 November 2024
In: NTM
Year: 2024, Jahrgang: 32, Heft: 4, Pages: 357-385
ISSN:1420-9144
DOI:10.1007/s00048-024-00403-3
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00048-024-00403-3
Volltext
Verfasserangaben:Vera Luckgei
Beschreibung
Zusammenfassung:Die zweite Welle der Frauenbewegung erfasste ab den späten 1960er Jahren sämtliche Bereiche der westdeutschen Gesellschaft. Dazu gehörten Debatten darüber, wie die Gesundheitsversorgung von Frauen selbstbestimmt, frauenfreundlich und feministischen Idealen entsprechend gestaltet werden könnte. Dies wurde auch in Hinblick auf die damals allgemein boomende Psychotherapie diskutiert. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, wie Debatten rund um eine feministische Therapie in der Bundesrepublik aufkamen. Dabei rückt das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Psychologie und Psychotherapie in den Blick. Während feministische Frauenberatungsstellen und Therapiezentren im deutschsprachigen Raum seit den späten 1970er Jahren ein verbreiteter Bestandteil des psychosozialen Versorgungsnetzes wurden, blieb die wissenschaftliche Psychologie feministischen Einflüssen gegenüber weitgehend unbewegt. Der Artikel zeichnet nach, wie es zu diesem Ungleichgewicht zwischen feministisch-therapeutischer Praxis und psychologischer Frauenforschung.
Beschreibung:Literaturverzeichnis: Seite 382-385
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1420-9144
DOI:10.1007/s00048-024-00403-3
Zugangseinschränkungen:Open Access