Psychologische Aspekte in der Berufsdermatologie

Die Prävalenz psychischer Erkrankungen und Störungen in der Allgemeinbevölkerung und damit auch bei dermatologischen und allergologischen Patienten nimmt stetig zu. Die Psychodermatologie als Teilbereich der Dermatologie erhält auch in der Berufsdermatologie zunehmende Bedeutung. So müssen vers...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Waitek, Maurice (Author) , Weisshaar, Elke (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 22 January 2025
In: Die Dermatologie
Year: 2025, Volume: 76, Issue: 2, Pages: 57-63
ISSN:2731-7013
DOI:10.1007/s00105-024-05456-y
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00105-024-05456-y
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00105-024-05456-y
Get full text
Author Notes:Maurice Waitek, Elke Weisshaar
Description
Summary:Die Prävalenz psychischer Erkrankungen und Störungen in der Allgemeinbevölkerung und damit auch bei dermatologischen und allergologischen Patienten nimmt stetig zu. Die Psychodermatologie als Teilbereich der Dermatologie erhält auch in der Berufsdermatologie zunehmende Bedeutung. So müssen verstärkt auch psychische Komorbiditäten wie Depressionen und Angststörungen und psychologische Kofaktoren auch bei berufsbedingten Hauterkrankungen und Allergien berücksichtigt werden. Dies umfasst auch die Diagnostik und die Auswahl der Therapien. Gerade bei schweren Berufsdermatosen spielen Patientenschulungen und die Berücksichtigung psychologischer Kofaktoren eine große Rolle. Dabei scheint in den letzten Jahren v. a. Stress zunehmend an Bedeutung zu gewinnen. Bislang existieren Studien bei ausgewählten Krankheitsbildern wie atopische Dermatitis (AD), die sich mit der Rolle psychischer Erkrankungen wie Depression, psychologischen Kofaktoren und psychologischen Auswirkungen beschäftigen. Bei berufsdermatologischen Erkrankungen wie dem Handekzem (HE) gibt es kaum Daten, insbesondere nicht zur Kausalität. Stress scheint jedoch im Arbeitsumfeld der Patienten eine immer größere Rolle zu spielen und ebenso auch im Privatbereich. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über psychische Kofaktoren und Komorbiditäten bei Berufsdermatosen. Dabei werden die gängige Literatur und eigene Beobachtungen und Erfahrungen eines berufsdermatologischen Zentrums berücksichtigt.
Item Description:Veröffentlicht: 22 Januar 2025
Gesehen am 03.04.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:2731-7013
DOI:10.1007/s00105-024-05456-y