Die neuen Nationalismen und die Zukunft der internationalen Kulturbeziehungen: auswärtige Kulturpolitik in einer Zeit politischer Extreme

Die Autor:innen untersuchen anhand einer Analyse der auswärtigen Kulturpolitik in acht Ländern – Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Großbritannien, USA, China, Russland und Türkei –, wie sich der zunehmende Nationalismus auf die Rolle der Soft Power auswirkt. Sie stellen die These auf, dass...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Anheier, Helmut K. (VerfasserIn) , Knudsen, Edward (VerfasserIn) , Todd-Tombini, Sofia (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Buch/Monographie
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Stuttgart ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) [2025]
Schriftenreihe:ifa ECP monitor
DOI:10.17901/1544
Online-Zugang:Resolving-System, Volltext, kostenfrei: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:212-15448
Resolving-System, Volltext, kostenfrei: https://doi.org/10.17901/1544
Volltext
Verfasserangaben:Helmut K. Anheier und Edward L. Knudsen, mit Sofia Todd-Tombini
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Autor:innen untersuchen anhand einer Analyse der auswärtigen Kulturpolitik in acht Ländern – Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Großbritannien, USA, China, Russland und Türkei –, wie sich der zunehmende Nationalismus auf die Rolle der Soft Power auswirkt. Sie stellen die These auf, dass das internationale Umfeld der auswärtigen Kulturpolitik künftig von Nullsummenspielen und unterschiedlichen nationalen Graden des Nationalismus bestimmt sein wird. Während Institutionen in Frankreich weniger geschützt vor nationalistischen Einflüssen seien, biete das “arm’s length“-Prinzip – also die größere Unabhängigkeit der Institutionen internationaler Kulturbeziehungen von staatlichen Stellen – in Großbritannien und Deutschland eine größere Sicherheit. In den USA wiederum diene die Vielfalt der privaten Akteur:innen als Schutzschirm. In China, Russland und der Türkei sei mit einem zunehmenden Einfluss des Nationalismus auf die auswärtige Kulturpolitik zu rechnen. Polen dagegen biete ein gutes Beispiel für institutionellen Widerstand gegen nationalistische Kräfte. Anschließend widmen sich die Autor:innen in einer Fallstudie dem gegenwärtigen politischen Diskurs in Deutschland, indem sie die Standpunkte verschiedener nationalistischer Parteien zur deutschen Auswärtigen Kultur- und Gesellschaftspolitik vergleichen. Abschließend formulieren sie Empfehlungen für Länder wie Deutschland und andere europäische Nationen, darunter die Förderung des „arm’s length“-Prinzips in zentralen Institutionen, eine bessere Koordinierung zwischen Akteur:innen der auswärtigen Kulturpolitik im Inland und innerhalb der EU, eine Abschottung gegen schädliche äußere Einflüsse, die Stärkung antinationalistischer Narrative sowie die proaktive Nutzung vorhandener Stärken und Chancen
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.17901/1544