Planetare Gesundheit und psychische Gesundheit

Der Klimawandel stellt die größte globale Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts dar. Treibhausgasemissionen und die hierdurch steigenden Durchschnittstemperaturen führen zu Hitzewellen, Dürre, Wasser- und Nahrungsmangel, Extremwetterereignissen, dem Anstieg des Meeresspiegels, Migrationsbeweg...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Großkopf, Charlotte Maria (VerfasserIn) , Dauterstedt, Helen (VerfasserIn) , Severus, Wolfram Emanuel (VerfasserIn) , Bauer, Michael (VerfasserIn) , Reininger, Klaus Michael (VerfasserIn) , Scharping, Katharina (VerfasserIn) , Nikendei, Christoph (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 17. Oktober 2024
In: Der Nervenarzt
Year: 2024, Jahrgang: 95, Heft: 11, Pages: 1063-1070
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-024-01742-1
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00115-024-01742-1
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00115-024-01742-1
Volltext
Verfasserangaben:Charlotte M. Grosskopf, Helen Dauterstedt, W. Emanuel Severus, Michael Bauer, Klaus Michael Reininger, Katharina Scharping, Christoph Nikendei
Beschreibung
Zusammenfassung:Der Klimawandel stellt die größte globale Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts dar. Treibhausgasemissionen und die hierdurch steigenden Durchschnittstemperaturen führen zu Hitzewellen, Dürre, Wasser- und Nahrungsmangel, Extremwetterereignissen, dem Anstieg des Meeresspiegels, Migrationsbewegungen sowie dem Verlust von Biodiversität und dem Untergang von Ökosystemen, wie wir sie kennen. Bereits dafür, dass die globale Durchschnittstemperatur bis 2029 maximal um 1,5°C steigt, sind nach aktuellen Schätzungen viel umfangreichere gesellschaftliche Maßnahmen als bisher erforderlich. Doch nicht nur der Klimawandel, sondern auch andere menschengemachte Faktoren wie Lärm, Licht, Feinstaub und Plastik bedrohen die Gesundheit unseres Planeten und damit unweigerlich auch die Gesundheit des Menschen - sowohl die körperliche als auch die psychische. Dieser Artikel erweitert das DGPPN-Positionspapier „Klimawandel und psychische Gesundheit“ um den Begriff Planetare Gesundheit. Insbesondere die normative Dimension der Canmore-Erklärung zur Planetaren Gesundheit, Transdisziplinarität als Wissenschaftsprinzip sowie mögliche konkrete Handlungsanweisungen sollen hier in ihrer besonderen Relevanz für die Psychiatrie, Psychotherapie und die sprechende Medizin dargestellt und die Zusammenhänge grafisch illustriert werden.
Beschreibung:Gesehen am 07.05.2025
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-024-01742-1