Ohne Leerstelle?: Konstellationen von Glauben, Begehren und Indifferenz nach dem Ende des "homo religiosus"

Der Beitrag reflektiert religiöse Indifferenz als zentrale Herausforderung heutiger Theologie. Anstatt Glaube als anthropologisches Bedürfnis oder universale Disposition zu begreifen, wird er hier als Begehren verstanden - affektiv, prekär und durch Begegnung geweckt. Theologische Ansätze von Pe...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Bachmann, Arne (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2025
In: Zeitschrift für Theologie und Philosophie
Year: 2025, Jahrgang: 147, Heft: 3, Pages: 430-451
ISSN:2709-8435
DOI:10.35070/ztp.v147i3.4280
Online-Zugang:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.35070/ztp.v147i3.4280
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://ztp.jesuiten.org/ZTP/article/view/4280
Volltext
Verfasserangaben:Arne Bachmann
Beschreibung
Zusammenfassung:Der Beitrag reflektiert religiöse Indifferenz als zentrale Herausforderung heutiger Theologie. Anstatt Glaube als anthropologisches Bedürfnis oder universale Disposition zu begreifen, wird er hier als Begehren verstanden - affektiv, prekär und durch Begegnung geweckt. Theologische Ansätze von Peter Rollins, James K. A. Smith und Philipp Stoellger zeigen unterschiedliche Zugänge zu dieser Dynamik. Indifferenz erscheint dabei nicht ausschließlich als bloßes Desinteresse, sondern auch als Schutzreaktion gegen die Zumutungen eines riskanten Glaubens.
This article addresses religious indifference as a core challenge for theology. Faith is not seen as a human need but as desire - affective, contingent, and encounter-based. Theological perspectives by Peter Rollins, James K. A. Smith, and Philipp Stoellger offer various approaches to this dynamics. Indifference is portrayed not as mere apathy, but as a protective response to the unsettling nature of desiring faith.
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2709-8435
DOI:10.35070/ztp.v147i3.4280