Ist das Lebenskunst - oder kann das weg?: das Konzept der Lebenskunst: Unschärfen sowie soziologische und literarische Erweiterungen

Der von Wilhelm Schmid neu zur Aufmerksamkeit gebrachte Begriff der Lebenskunst wird auf seine Defizite befragt. Es werden soziologische Erweiterungen (Milieu, Habitus, Singularisierung) und theologische Rückfragen (Rechtfertigung, Fragmenthaftigkeit des Lebens) diskutiert. Der Lebenskunst entsprec...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Vögele, Wolfgang (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 30 May 2025
In: (Un-)Endlich leben
Year: 2025, Pages: 129-139
DOI:10.1007/978-3-662-69610-1_12
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-662-69610-1_12
Volltext
Verfasserangaben:Wolfgang Vögele
Beschreibung
Zusammenfassung:Der von Wilhelm Schmid neu zur Aufmerksamkeit gebrachte Begriff der Lebenskunst wird auf seine Defizite befragt. Es werden soziologische Erweiterungen (Milieu, Habitus, Singularisierung) und theologische Rückfragen (Rechtfertigung, Fragmenthaftigkeit des Lebens) diskutiert. Der Lebenskunst entsprechen besonders literarische Formen, Essay und Tagebuch. Soziale Medien wie Insta-Stories weisen auf digitale Erweiterungen des Aufgeschriebenen. Im Ergebnis zeigt sich ein Konzept von Lebenskunst, das alle statischen Systeme der Subjektphilosophie hinter sich gelassen hat und auf Veränderbarkeit und Fragmenthaftigkeit des Lebens abstellt und in fluider, nicht vorgeprägter Form dargestellt wird.
Beschreibung:Gesehen am 10.11.2025
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783662696101
DOI:10.1007/978-3-662-69610-1_12