Wimmelbilder: Lebenskunst, Literatur und soziale Milieus

Das Konzept der Lebenskunst benötigt eine Erweiterung durch Milieu- und Singularisierungstheorie. Das wird gezeigt an literarischen Beispielen. Schriftsteller wie Dante, Balzac und Annie Ernaux haben den Versuch gemacht, ganze Gesellschaften in ihren unterschiedlichen Milieus und Orientierungen zu...

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Bibliographic Details
Main Author: Vögele, Wolfgang (Author)
Format: Chapter/Article
Language:German
Published: 30 May 2025
In: (Un-)Endlich leben
Year: 2025, Pages: 181-191
DOI:10.1007/978-3-662-69610-1_16
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-662-69610-1_16
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Author Notes:Wolfgang Vögele
Description
Summary:Das Konzept der Lebenskunst benötigt eine Erweiterung durch Milieu- und Singularisierungstheorie. Das wird gezeigt an literarischen Beispielen. Schriftsteller wie Dante, Balzac und Annie Ernaux haben den Versuch gemacht, ganze Gesellschaften in ihren unterschiedlichen Milieus und Orientierungen zu beschreiben. Daraus wird sichtbar, dass Lebenskunst nie im luftleeren, individualisierten Raum geschieht, sondern stets in Abhängigkeit von sozialen Milieus zu begreifen ist. Das darf nicht als Nachteil der Lebenskunsttheorie verstanden werden. Vielmehr deutet es auf die Fragmenthaftigkeit des Lebens, welche die Lebenskunsttheorie in unterschiedlichen Medien verarbeitet. Diese Fragmenthaftigkeit eröffnet auch theologische Anschlussmöglichkeiten.
Item Description:Gesehen am 10.11.2025
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783662696101
DOI:10.1007/978-3-662-69610-1_16