Medizinische Gesundheits-Apps für Psoriasis und Psoriasisarthritis: Leitthema
Chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Psoriasis (PsO) und Psoriasisarthritis (PsA) gehen mit einer hohen Krankheitslast und einem großen Versorgungsbedarf einher. Angesichts begrenzter fachärztlicher Ressourcen rückt die Nutzung medizinischer Gesundheits-Apps zunehmend in den Fokus, um Patient:...
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| Hauptverfasser: | , , |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
30 October 2025
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| In: |
Zeitschrift für Rheumatologie
Year: 2025, Pages: 1-5 |
| ISSN: | 1435-1250 |
| DOI: | 10.1007/s00393-025-01745-6 |
| Online-Zugang: | Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00393-025-01745-6 |
| Verfasserangaben: | Iana Bychkova, Lara Leichtfuß, Victor Olsavszky |
| Zusammenfassung: | Chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Psoriasis (PsO) und Psoriasisarthritis (PsA) gehen mit einer hohen Krankheitslast und einem großen Versorgungsbedarf einher. Angesichts begrenzter fachärztlicher Ressourcen rückt die Nutzung medizinischer Gesundheits-Apps zunehmend in den Fokus, um Patient:innen beim Selbstmanagement zu unterstützen und Versorgungslücken zu schließen. In dieser Übersichtsarbeit werden digitale Gesundheitsanwendungen beleuchtet, die in Deutschland für PsO und PsA verfügbar sind. Dabei werden ihre Funktionen, Zielsetzungen sowie ihr potenzieller Nutzen im Versorgungskontext analysiert. Auf Basis einer systematischen Literaturrecherche sowie einer strukturierten Suche in den gängigen App-Stores wurden sechs relevante Apps identifiziert. Keine der Anwendungen ist derzeit als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassen. Die Apps unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zielgruppen, ihres Funktionsumfangs und ihrer wissenschaftlichen Evidenz. Während sich einige primär mit dermatologischen Aspekten befassen (z.B. Sorea, Psoriasis Monitor), richten sich andere stärker auf rheumatologische Fragestellungen aus (z.B. Mida Rheuma App, Rheuma-Auszeit). Das Angebot wird durch edukative (z.B. PSO Kiosk) und therapiebegleitende Apps (z.B. MyTherapy) ergänzt. Solche digitalen Anwendungen können das Krankheitsverständnis fördern, zur Verbesserung der Therapietreue beitragen und sich positiv auf das psychische Wohlbefinden auswirken, insbesondere bei Patient:innen mit PsO und PsA, bei denen Stress und psychische Komorbiditäten häufig auftreten. Auch wenn bislang keine App den DiGA-Status erreicht hat, können einzelne Anwendungen eine sinnvolle Ergänzung der Versorgung darstellen. |
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| Beschreibung: | Gesehen am 20.11.2025 |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISSN: | 1435-1250 |
| DOI: | 10.1007/s00393-025-01745-6 |