Die Bedeutung psychischer und familiärer Faktoren für die Delinquenzentwicklung bis ins Erwachsenenalter

KrimZ: In einer prospektiven Längsschnittstudie wurden N=321 Probanden im Alter von 8, 13, 18 und 25 Jahren darauf hin untersucht, welche Prädiktoren sich für die Entwicklung von Delinquenz finden lassen können. Für die Zeitpunkte Alter der Probanden = 18 Jahre und Alter=25 Jahre wurde zudem di...

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Detalles Bibliográficos
Autores principales: Schmidt, Martin H. (Autor) , Lay, Barbara (Autor) , Esser, Günter (Autor) , Ihle, Wolfgang (Autor)
Formato: Article (Journal)
Lenguaje:alemán
Publicado: 2009
In: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform
Year: 2009, Volumen: 92, Número: 2-3, Pages: 174-186
ISSN:0026-9301
Acceso en línea: Enlace del recurso
Notas de Autor:Martin H. Schmidt, Barbara Lay, Günter Esser, Wolfgang Ihle
Descripción
Sumario:KrimZ: In einer prospektiven Längsschnittstudie wurden N=321 Probanden im Alter von 8, 13, 18 und 25 Jahren darauf hin untersucht, welche Prädiktoren sich für die Entwicklung von Delinquenz finden lassen können. Für die Zeitpunkte Alter der Probanden = 18 Jahre und Alter=25 Jahre wurde zudem die Dunkelfelddelinquenz erfasst. Untersucht wurden Unterschiede in der Delinquenzentwicklung von auf das Jugendalter beschränkter Delinquenz gegenüber in das frühe Erwachsenenalter fortgesetzter sowie spät, d.h. nach dem Alter von 18 Jahren, beginnender Delinquenz. Im Ergebnis konnten gemeinsame Risikofaktoren und für die drei Verlaufstypen spezifische Risikokonstellationen, die eher im Jugendalter als in der Kindheit gefunden wurden, identifiziert werden. Für die Entwicklung kontinuierlicher Delinquenz zeigen nach den Ergebnissen insbesondere die Merkmale "widrige familiäre Bedingungen", spezifische Entwicklungsstörungen sowie "psychische Störungen" Signifikanz. - (Zeitschrift/KrimZ)
ISSN:0026-9301