Dysfunktionale Narrative: die Beispiele Afrika und Gesundheit. Oder: wie etablierte Narrative Flexibilität verhindern

In unserer Analyse betrachten wir zwei auf den ersten Blick sehr disparat scheinende Phänomene: Die Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Wir zeigen auf, wie in beiden Fällen gefestigte und machtvolle Narrative dazu führen, dass bei Krisen lediglich „m...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Obermann, Konrad (VerfasserIn) , Glazinski, Bernd (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2025-11-13
In: Heidelberger Jahrbücher online
Year: 2025, Jahrgang: 10, Pages: 175-189
ISSN:2509-2464
DOI:10.17885/heiup.hdjbo.2025.1.25182
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.17885/heiup.hdjbo.2025.1.25182
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/hdjbo/article/view/25182
Volltext
Verfasserangaben:Konrad Obermann & Bernd Glazinski
Beschreibung
Zusammenfassung:In unserer Analyse betrachten wir zwei auf den ersten Blick sehr disparat scheinende Phänomene: Die Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Wir zeigen auf, wie in beiden Fällen gefestigte und machtvolle Narrative dazu führen, dass bei Krisen lediglich „more of the same“ erfolgt. Eine sich hier anbietende paradigmatische Diskussion findet derzeit de facto nicht statt, obwohl die Resultate der Dysfunktionalität in vielen Analysen sowohl ökonomisch als auch soziokulturell zumindest deutliche Hinweise auf eine überfällige Reformulierung der Narrative liefern. Der Beitrag reflektiert Kontext, Ursachen und Wirkstrukturen und versucht Wege zur Neuformulierung bestehender Narrative aufzuzeigen.
Beschreibung:Gesehen am 08.12.2025
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2509-2464
DOI:10.17885/heiup.hdjbo.2025.1.25182