„Novemberverbrecher“ und „Volksverräter“: tödliche und potenziell tödliche rechtsextreme Gewalt gegen Politiker in Deutschland

Extrem rechte Gewalt war und ist Alltag in Deutschland. Variierend in Raum und Zeit, in ihrem Ausmaß und ihrer Intensität, in ihren Zielgruppen und in ihren konkreten Trägergruppen, ist sie dennoch konstant die quantitativ dominante Form politischer Gewalt in der Geschichte der Bundesrepublik Deut...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Mayer, Lotta (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 16 November 2025
In: Bedrohungsanalysen
Year: 2025, Pages: 343-359
DOI:10.1007/978-3-658-48152-0_17
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-658-48152-0_17
Volltext
Verfasserangaben:Lotta Mayer
Beschreibung
Zusammenfassung:Extrem rechte Gewalt war und ist Alltag in Deutschland. Variierend in Raum und Zeit, in ihrem Ausmaß und ihrer Intensität, in ihren Zielgruppen und in ihren konkreten Trägergruppen, ist sie dennoch konstant die quantitativ dominante Form politischer Gewalt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Dieser Befund steht in auffälligem Kontrast zur öffentlichen bzw. politischen Wahrnehmung, deren Fokus sich in den 1970er und 1980er Jahren auf extrem linke Gewalt, insbesondere durch die Rote Armee Fraktion (RAF), und seit 9/11 auf islamistische Gewalt richtete. Im folgenden Beitrag wird zunächst ein einführender Überblick über tödliche extrem rechte Gewalt in Deutschland im historischen Kontext gegeben, bevor der Fokus auf schwere, (potenziell) tödliche Gewalt gegen Politiker:innen verengt wird. Schließlich wird die Einbettung der Täter ebendieser Angriffe in extrem rechte Strukturen dargestellt, ehe ein Fazit gezogen wird.
Beschreibung:Gesehen am 15.01.2026
First Online: 16 November 2025
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783658481520
DOI:10.1007/978-3-658-48152-0_17