Medikamentöse Therapie des frühen Mammakarzinoms: Diskussion des 19. Internationalen St.-Gallen-Konsensus
Hintergrund: Seit über 30 Jahren findet regelmäßig die internationale St.-Gallen(SG)-Konsensuskonferenz zur Behandlung des primären Mammakarzinoms (SGBCC) statt. Der SGBCC-Konsensus basiert auf dem Mehrheitsvotum eines international zusammengesetzten SG-Panels. Rationale: In diesem Beitrag werden...
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
2026
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| In: |
Die Onkologie
Year: 2026, Volume: 32, Pages: 100-109 |
| ISSN: | 2731-7234 |
| DOI: | 10.1007/s00761-025-01879-x |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00761-025-01879-x |
| Author Notes: | Diana Lüftner, Maggie Banys-Paluchowski, Sara Y. Brucker, Carsten Denkert, Nina Ditsch, Peter A. Fasching, Renate Haidinger, Nadia Harbeck, Jens Huober, Wolfgang Janni, David Krug, Sibylle Loibl, Laura Michel, Eva Schumacher-Wulf, Christine Solbach, Michael Untch, Rachel Würstlein, Internationales SGBCC-Panel 2025 |
| Summary: | Hintergrund: Seit über 30 Jahren findet regelmäßig die internationale St.-Gallen(SG)-Konsensuskonferenz zur Behandlung des primären Mammakarzinoms (SGBCC) statt. Der SGBCC-Konsensus basiert auf dem Mehrheitsvotum eines international zusammengesetzten SG-Panels. Rationale: In diesem Beitrag werden die Abstimmungsergebnisse der Panelmitglieder für den Klinikalltag in Deutschland diskutiert und eingeordnet. Grundlage: Basis der Diskussion sind die im März 2025 aktualisierten Therapieempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO Organkommission Mamma; Version 2025.1). Die aktualisierte S3-Leitlinie zur „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“ lag bei Manuskripterstellung erst als Konsultationsfassung vor. Ergebnis: Im Fokus des SGBCC-Konsensus standen aktuelle Fragestellungen zum frühen Mammakarzinom, die vielfach anhand fiktiver Fallbeispiele mit unterschiedlichen Variablen diskutiert und abgestimmt wurden. Ziel war es, der immer kleinteiligeren, personalisierten Therapieentscheidung gerecht zu werden. Stärker denn je fließen nicht nur das Tumorstadium, die Tumorbiologie, der Mammakarzinomsubtyp, der Allgemeinzustand und das Lebensalter bzw. die Lebenserwartung als individuelle Faktoren in die Therapieentscheidung ein, sondern auch unterschiedliche molekulare und genetische Variablen. Thematisch wird im vorliegenden Manuskript auf die medikamentöse Therapie fokussiert. |
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| Item Description: | Online publiziert: 10. Dezember 2025 Gesehen am 03.03.2026 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 2731-7234 |
| DOI: | 10.1007/s00761-025-01879-x |