Combating COVID-19 amid conflict in Yemen: insights into knowledge, attitudes, practices, and challenges
The coronavirus disease 2019 pandemic posed a threat to global health, especially in war-torn countries such as Yemen. With long years of war and a fragile health system, the response of Yemen to the pandemic was not adequate, causing a bigger challenge to the humanitarian crises. This study aimed t...
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| 1. Verfasser: | |
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| Dokumenttyp: | Buch/Monographie Hochschulschrift |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Heidelberg
04 Mai 2026
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| DOI: | 10.11588/heidok.00038520 |
| Schlagworte: | |
| Online-Zugang: | Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-385208 Resolving-System, kostenfrei: https://doi.org/10.11588/heidok.00038520 Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/38520 Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-385208 Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, kostenfrei: https://d-nb.info/1398136867/34 |
| Verfasserangaben: | vorgelegt von Ola Mehdi El Hajj Hassan ; Doktorvater: Prof. Dr. Albrecht Jahn |
| Zusammenfassung: | The coronavirus disease 2019 pandemic posed a threat to global health, especially in war-torn countries such as Yemen. With long years of war and a fragile health system, the response of Yemen to the pandemic was not adequate, causing a bigger challenge to the humanitarian crises. This study aimed to assess the levels of knowledge, attitudes, and practices of COVID-19 in the Adeni community in Yemen, while also examining the challenges that hindered proper prevention from the community’s perspective. The main objectives of the study are: 1- To assess the levels of knowledge, attitudes and practices of COVID-19 and prevention in the community of Aden. 2- To understand the challenges that the community faces and to adhere to preventive actions. Methods: This mixed-methods cross-sectional study combined quantitative and qualitative approaches. A semi-structured questionnaire was administered to 400 participants from four districts in Aden using random cluster sampling following the UNICEF-adapted SMART survey methodology. Additionally, 25 in-depth interviews were conducted with every 16th participant from the 400-participant pool to explore perceptions, beliefs, and challenges related to COVID-19 prevention. Data was analysed using STATA and thematic content analysis. Ethical approval and informed consent were obtained. Results: The study revealed that COVID-19 knowledge in Aden was intermediate, accompanied by fair attitudes but poor preventive practices. While most participants identified the virus and understood its transmission, few had accurate knowledge of effective prevention or vaccine benefits. Many were willing to comply with government-enforced measures, yet few actively sought information, and most were reluctant to get vaccinated. Preventive behaviours such as handwashing, mask-wearing, and social distancing were limited; also, vaccine uptake was very low. Education significantly influenced both knowledge and practices, with higher educational levels associated with better understanding and more consistent adherence to preventive measures (P<0.001). According to community members, several challenges hindered COVID-19 prevention efforts. They identified misinformation, stigma, and distrust in health services as major barriers at the community level. They also highlighted that at the governmental level, poor coordination, weak policy enforcement, and limited vaccine supply further constrained the response. Also, healthcare facilities were described as facing critical shortages of supplies, personnel, and testing capacity, alongside overcrowding and inadequate isolation centers. Conclusion: This study exposes weaknesses in Yemen’s pandemic response, from misinformation and low adherence to preventive practices to systemic failures in governance and healthcare delivery. However, it reveals that education can enhance knowledge and that the people in Aden are willing to comply with prevention if supported by strong governance. Vaccine hesitancy remains a pressing issue needing culturally sensitive interventions. Yemen’s fragile context demands urgent, tailored public health strategies to rebuild trust and prepare for future outbreaks. These insights are vital for global health security, especially as the world moves towards a binding WHO pandemic treaty. Die COVID-19-Pandemie stellte eine Bedrohung für die globale Gesundheit dar, insbesondere in vom Krieg gezeichneten Ländern wie dem Jemen. Aufgrund jahrelanger Konflikte und eines fragilen Gesundheitssystems war die Reaktion des Jemen auf die Pandemie unzureichend, was die bestehende humanitäre Krise weiter verschärfte. Ziel dieser Studie war es, den Wissensstand, die Einstellungen und die Verhaltensweisen der Bevölkerung von Aden (Jemen) in Bezug auf COVID-19 zu erfassen und gleichzeitig die Herausforderungen zu untersuchen, die einer angemessenen Prävention aus Sicht der Gemeinschaft entgegenstanden. Die Hauptziele der Studie waren: 1. Erfassung des Wissens, der Einstellungen und der Verhaltensweisen der Bevölkerung von Aden in Bezug auf COVID-19 und Präventionsmaßnahmen. 2. Verständnis der Herausforderungen, mit denen die Bevölkerung bei der Einhaltung von Präventionsmaßnahmen konfrontiert war. Methoden: Bei dieser Querschnittsstudie im Mixed-Methods-Design wurden quantitative und qualitative Ansätze kombiniert. Unter Anwendung der an UNICEF-Standards angepassten SMART-Umfragemethodik und eines mehrstufigen Zufallsauswahlverfahrens (Cluster-Stichprobe) wurde ein teilstrukturierter Fragebogen an 400 Teilnehmende aus vier Stadtbezirken von Aden ausgegeben. Zusätzlich wurden mit jedem 16. Teilnehmenden aus der Gesamtgruppe von 400 Personen Tiefeninterviews geführt, um Wahrnehmungen, Überzeugungen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Prävention zu untersuchen. Die Datenanalyse erfolgte mittels STATA und thematischer Inhaltsanalyse. Eine ethische Genehmigung sowie die informierte Einwilligung der Teilnehmenden lagen vor. Ergebnisse: Die Studie ergab, dass das Wissen über COVID-19 in Aden auf mittlerem Niveau lag; die Einstellungen waren zwar akzeptabel, die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen jedoch mangelhaft. Während die meisten Teilnehmenden das Virus kannten und dessen Übertragungswege verstanden, verfügten nur wenige über fundiertes Wissen zu wirksamen Präventionsmaßnahmen oder den Vorteilen einer Impfung. Viele waren bereit, staatlich angeordnete Maßnahmen zu befolgen, doch nur wenige suchten aktiv nach Informationen, und die Mehrheit stand einer Impfung ablehnend gegenüber. Präventive Verhaltensweisen wie Händewaschen, das Tragen von Masken und die Einhaltung von Abstandsregeln waren wenig verbreitet; zudem war die Impfquote sehr niedrig. Der Bildungsstand beeinflusste sowohl das Wissen als auch das Verhalten maßgeblich: Ein höheres Bildungsniveau ging mit einem besseren Verständnis und einer konsequenteren Einhaltung von Präventionsmaßnahmen einher (P<0,001). Nach Ansicht der Bevölkerung behinderten verschiedene Faktoren die Bemühungen zur COVID-19-Prävention. Als wesentliche Hindernisse auf Gemeindeebene wurden Desinformation, Stigmatisierung und Misstrauen gegenüber den Gesundheitsdiensten genannt. Zudem wurde hervorgehoben, dass auf staatlicher Ebene mangelnde Koordination, eine schwache Durchsetzung von Vorgaben sowie eine begrenzte Impfstoffverfügbarkeit die Reaktionsmaßnahmen zusätzlich einschränkten. Zudem wurde berichtet, dass Gesundheitseinrichtungen mit kritischen Engpässen bei der Versorgung, dem Personal und den Testkapazitäten sowie mit Überbelegung und unzureichenden Isolationsstationen zu kämpfen haben. Fazit: Die Studie deckt Schwachstellen in der Reaktion des Jemen auf die Pandemie auf – von Desinformation und mangelnder Einhaltung von Präventionsmaßnahmen bis hin zu systemischen Versäumnissen bei der Regierungsführung und der Gesundheitsversorgung. Sie zeigt jedoch auch, dass Aufklärung das Wissen verbessern kann und die Bevölkerung in Aden bereit ist, Präventionsmaßnahmen zu befolgen, sofern sie durch eine starke Regierungsführung unterstützt wird. Die Impfskepsis bleibt ein dringendes Problem, das kulturell sensible Maßnahmen erfordert. Die prekäre Lage im Jemen verlangt nach dringenden, zielgerichteten Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit, um das Vertrauen wiederherzustellen und sich auf künftige Ausbrüche vorzubereiten. Diese Erkenntnisse sind für die globale Gesundheitssicherheit von entscheidender Bedeutung, insbesondere angesichts der weltweiten Bestrebungen hin zu einem verbindlichen WHO-Pandemievertrag. [Mit KI übersetzt] |
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| Beschreibung: | Online Resource |
| DOI: | 10.11588/heidok.00038520 |