Wenn der Schalter kippt: die Bedeutung von Verjährungsfristen

Wer einen Onlinekauf 15 Tage nach Erhalt der Ware rückgängig machen will, bleibt damit erfolglos, denn die Widerrufsfrist ist dann seit einem Tag abgelaufen. Gesetzliche Befristungs- und Verjährungsvorschriften funktionieren wie ein „An-und-Aus“-Schalter: Das betreffende Recht oder die betreffend...

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Bibliographic Details
Main Author: Piekenbrock, Andreas (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: April 2026
In: Ruperto Carola
Year: 2026, Volume: 27, Pages: 98-105
DOI:10.17885/heiup.ruca.2026.27.25386
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.17885/heiup.ruca.2026.27.25386
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/rupertocarola/article/view/25386
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Author Notes:Andreas Piekenbrock
Description
Summary:Wer einen Onlinekauf 15 Tage nach Erhalt der Ware rückgängig machen will, bleibt damit erfolglos, denn die Widerrufsfrist ist dann seit einem Tag abgelaufen. Gesetzliche Befristungs- und Verjährungsvorschriften funktionieren wie ein „An-und-Aus“-Schalter: Das betreffende Recht oder die betreffende Pflicht verjähren nicht jeden Tag etwas mehr, sondern sie bestehen bis zum Ende des letzten Tags der Frist - und eine Sekunde später schon nicht mehr. Für die Beantwortung der Frage, warum der Schalter kippt, spielen sowohl die Perspektive des Gläubigers als auch die des Schuldners sowie das übergeordnete Interesse des Rechtsfriedens eine Rolle.
Item Description:Gesehen am 13.05.2026
Physical Description:Online Resource
DOI:10.17885/heiup.ruca.2026.27.25386