Normal verrückt: Was ist und welche Ziele verfolgt eine psychiatrische Zeitgeschichte?

Die Geschichte der Psychiatrie ist nicht nur eine Geschichte der Differenz von »gesund« und »krank«, sondern auch von »normal« und »verrückt«. Das letztere Begriffspaar prägt seit der Aufklärung den Umgang mit psychischer Alterität. Mit ihm wurde in verschiedenen Kontexten eine nicht nur für di...

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Dettagli Bibliografici
Autori principali: Fangerau, Heiner (Autore) , Hess, Volker (Autore) , Borck, Cornelius (Autore) , Nolte, Karen (Autore)
Natura: Article (Journal)
Lingua:tedesco
Pubblicazione: 2026
In: Zeithistorische Forschungen
Year: 2026, Volume: 22, Fascicolo: 1, Pages: 7-24
ISSN:1612-6041
DOI:10.14765/zzf.dok-3039
Soggetti:
Accesso online:Resolving-System, Volltext, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.14765/zzf.dok-3039
Verlag, Volltext, kostenfrei, Volltext: https://zeithistorische-forschungen.de/1-2026/6271
Testo
Note sull'autore:Heiner Fangerau/Volker Hess/Cornelius Borck/Karen Nolte
Descrizione
Riassunto:Die Geschichte der Psychiatrie ist nicht nur eine Geschichte der Differenz von »gesund« und »krank«, sondern auch von »normal« und »verrückt«. Das letztere Begriffspaar prägt seit der Aufklärung den Umgang mit psychischer Alterität. Mit ihm wurde in verschiedenen Kontexten eine nicht nur für die Psychiatrie konstitutive Wahrnehmung einer sozialen Devianz gefasst. Seit dem frühen 19. Jahrhundert dienten die Begriffe den bürgerlichen Gesellschaften europäischer Prägung zur Gegenüberstellung einer – westlichen, modernen, zivilisierten, männlichen etc. – »normalen« Vernunft auf der einen Seite und einer als »verrückt« (im Sinne von nicht gesellschaftskonform) ausgegrenzten, psychiatrisierten Unvernunft auf der anderen.
Descrizione del documento:Enthält Literaturangaben
Descrizione fisica:Online Resource
ISSN:1612-6041
DOI:10.14765/zzf.dok-3039
Accesso:Open Access