Kinder in der NS-Psychiatrie

In den Forschungen über die NS-Medizin wurden Kinder bislang nur als Opfer des "Reichsausschusses zur wissenschaftlichen Erfassung erb- und anlagebedingter schwerer Leiden" und der "Kinderfachabteilungen" wahrgenommen. Tatsächlich wurden Minderjährige aber auch Opfer der Krank...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Beddies, Thomas (HerausgeberIn) , Hübener, Kristina (BerichterstatterIn)
Dokumenttyp: Sammelband
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Be.bra Wiss.-Verl. 2004
Schriftenreihe:Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte des Landes Brandenburg 10
In: Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte des Landes Brandenburg (10)

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Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, Inhaltsverzeichnis, Inhaltsverzeichnis: http://www.gbv.de/dms/hbz/toc/ht014247933.pdf
Volltext
Verfasserangaben:Thomas Beddies; Kristina Hübener (Hg.)
Beschreibung
Zusammenfassung:In den Forschungen über die NS-Medizin wurden Kinder bislang nur als Opfer des "Reichsausschusses zur wissenschaftlichen Erfassung erb- und anlagebedingter schwerer Leiden" und der "Kinderfachabteilungen" wahrgenommen. Tatsächlich wurden Minderjährige aber auch Opfer der Krankenmorde im Osten des Reiches 1939/40, der Gasmord-Aktion "T4" 1940/41 sowie der "dezentralen Euthanasie" bis 1945. Eine zusammenfassende Untersuchung über ihre Einbeziehung in diese Tötungsaktionen fehlt bislang ebenso wie eine Analyse der medizinischen Forschungen an Kindern in der NS-Zeit. Der Band will dazu am Beispiel Berlins und Brandenburgs einen Beitrag leisten. Dabei konnte auf vergleichsweise reichhaltige Quellenbestände zurückgegriffen werden, da in der Region zahlreiche Krankenhäuser, Anstalten, Universitätskliniken und Forschungsinstitute konzentriert waren, deren Unterlagen in erstaunlichem Umfang erhalten sind
ISBN:9783937233147
3937233148