Musik in Goethes Werk - Goethes Werk in der Musik

Ein altes Vorurteil besagt, Goethe sei unmusikalisch gewesen - ein Augenmensch, der sich gern mit bildender Kunst oder mit der Natur des Sehens beschäftigt habe, kaum aber mit musikalischen Phänomenen. Das vorliegende Buch räumt mit diesem Vorurteil gründlich auf. Dabei wird deutlich, daß die Mu...

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Bibliographic Details
Other Authors: Ballstaedt, Andreas (Editor)
Format: Conference Paper
Language:German
English
Published: Schliengen Ed. Argus 2005
Edition:2., unveränd. Aufl., karton. Ausg.
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Subjects:
Online Access:Verlag, Inhaltstext: http://deposit.dnb.de/cgi-bin/dokserv?id=2625910&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm
Verlag, Ausführliche Beschreibung: http://www.editionargus.de/pd1114504443.htm
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Author Notes:hrsg. von Andreas Ballstaedt ...
Description
Summary:Ein altes Vorurteil besagt, Goethe sei unmusikalisch gewesen - ein Augenmensch, der sich gern mit bildender Kunst oder mit der Natur des Sehens beschäftigt habe, kaum aber mit musikalischen Phänomenen. Das vorliegende Buch räumt mit diesem Vorurteil gründlich auf. Dabei wird deutlich, daß die Musik in Goethes Leben, Denken und Schaffen einen zentralen Platz eingenommen hat: Nicht nur seine zahlreichen Libretti oder die fragmentarisch hinterlassene Abhandlung zur Tonlehre, sondern auch zahlreiche briefliche Äußerungen sowie die musikalische Thematik in vielen seiner Dichtungen zeugt von einer kenntnisreichen und differenzierten Sicht auf die Musik.Weshalb hat Goethe die Vertonungen Zelters und Reichardts höher geschätzt als diejenigen von Beethoven und Schubert? Welchen Stellenwert nimmt die Musik überhaupt in Goethes Schriften und Dichtungen, aber auch in seinem naturwissenschaftlichen Denken ein? Wie haben Komponisten der Goethe-Zeit und späterer Generationen Dichtungen Goethes vertont und wie haben sie sich von seinen Werken, zumal vom "Faust", in ihren Opern, Schauspielmusiken, Liedern und Instrumentalwerken inspirieren lassen? Dies sind nur einige aktuelle Fragen der musikwissenschaftlichen Goethe-Forschung, auf die das Buch Antwort gibt. Darüber hinaus werden eine ganze Reihe unbekannter und reizvoller Goethe-Vertonungen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert vorgestellt. Vergleichende Betrachtungen verschiedener Vertonungen ein und desselben Textes ermöglichen interessante Einblicke in das jeweils unterschiedliche Textverständnis der Komponisten.
Item Description:Literaturverz. S. 381 - [404]
ISBN:393126422X