Das Formelle in der informellen Malerei: eine methodologische Untersuchung zur Malerei des deutschen Informel

Die Suche nach dem Formellen in der informellen Malerei ist der Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit. Die auf den ersten Blick widersprüchliche Aufgabenstellung weist auf die Diskrepanz zwischen der Begrifflichkeit auf der einen und der dieser Begrifflichkeit zugeordneten Kunst auf der a...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Baus, Christine (Verfasst von)
Dokumenttyp: Buch/Monographie Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2008
DOI:10.11588/heidok.00008372
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.11588/heidok.00008372
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-opus-83728
Verlag, Volltext: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2008/8372
Verlag, Volltext, Volltext: http://d-nb.info/988728699/34
Verlag, Volltext: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2008/8372/pdf/Dissertation_Baus.pdf
Volltext
Verfasserangaben:Christine Baus
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Suche nach dem Formellen in der informellen Malerei ist der Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit. Die auf den ersten Blick widersprüchliche Aufgabenstellung weist auf die Diskrepanz zwischen der Begrifflichkeit auf der einen und der dieser Begrifflichkeit zugeordneten Kunst auf der anderen Seite hin. Nicht nur, dass der Informel-Begriff eine Homogenität suggeriert, die weder in einem formalen noch in einem inhaltlichen Sinn jemals bestand, bewertet er auch jedes als Informel benannte Kunstwerk als per se ungegenständlich und schneidet den Deutungsweg in diese Richtung von vornherein ab. Ursächlich verbunden mit dieser Diskrepanz ist die Informel-Rezeption. Bereits in ihren Anfängen entstehen Interpretationsansätze, die vorrangig die Autonomie des Kunstwerks in den Mittelpunkt der Informel-Betrachtung rücken und es von seiner abbildenden Funktion loslösen. Betrachtet man jedoch (vor-)urteilsfrei die informellen Werke, wird deutlich, dass solche Verweise auf eine außerbildliche Wirklichkeit doch existent sind. Unter den verweisenden Bildelementen werden sowohl eine angedeutete Gegenständlichkeit im Bild selbst verstanden als auch Verweise, die in informellen Bildtiteln transportiert werden. Ziel dieser Untersuchung ist es, einerseits den Nachweis zu erbringen, dass es in der informellen Malerei derartige Verweise gibt und andererseits diese als Ausgangspunkt einer neuen Lesart der informellen Malerei zu nehmen.
Beschreibung:Online publiziert: 2008
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.11588/heidok.00008372