Dinge in Bewegung - zum Rollenwandel materieller Objekte: eine ethnographische Studie über den Umzug ins Altenheim

Warum bauen Menschen zu Dingen eine Beziehung auf? Einen Beitrag zur Klärung dieser Frage bietet Anamaria Depners ethnologische Betrachtung des Umzugsprozesses ins Altenheim. Hierbei überrascht der Umgang mit den eigenen Sachen - nicht zuletzt, weil er mitunter destruktiv ist. Die Analyse der Beob...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Depner, Anamaria (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Buch/Monographie Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bielefeld transcript-Verl. 2015
Schriftenreihe:Kultur und soziale Praxis
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, Inhaltstext: http://deposit.dnb.de/cgi-bin/dokserv?id=4670137&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm
Inhaltsverzeichnis: http://d-nb.info/1051183243/04
Verlag: http://d-nb.info/1051183243/04
Volltext
Verfasserangaben:Anamaria Depner
Beschreibung
Zusammenfassung:Warum bauen Menschen zu Dingen eine Beziehung auf? Einen Beitrag zur Klärung dieser Frage bietet Anamaria Depners ethnologische Betrachtung des Umzugsprozesses ins Altenheim. Hierbei überrascht der Umgang mit den eigenen Sachen - nicht zuletzt, weil er mitunter destruktiv ist. Die Analyse der Beobachtungen zum situativen Bedeutungswechsel der Dinge und den Emotionen, die Menschen ihnen entgegenbringen, bilden die Grundlage für eine allgemeine Objekttheorie, die zeigt: Der Mensch-Ding-Beziehung liegt weniger die Agency der Dinge zu Grunde als vielmehr ihre physisch-materielle Präsenz. So leistet die Studie einen Beitrag, der dem Bedarf der Material Culture Studies nach empirischer Fundierung und theoretischen Modellen gerecht wird.
Beschreibung:Literaturverz. S. [253] - 271
ISBN:9783837627657