Das Melodramatische als Vertonungsstrategie: Robert Schumanns Balladen op. 106 und op. 122
Vor dem Hintergrund einer rezeptionsästhetischen Kehrtwende stellen Schumanns Konzertmelodramen wegweisende Kompositionen für die Gattungsgeschichte des 19. Jh. dar. Zudem ermöglichen die Werke grundlegend neue Einblicke in die Musik- und Gattungsästhetik des Komponisten
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
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| Dokumenttyp: | Book/Monograph Hochschulschrift |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Frankfurt a.M
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
2016
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| Schriftenreihe: | Europaeische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes
v.277 |
| Schlagworte: | |
| Online-Zugang: | Verlag, Volltext: http://gbv.eblib.com/patron/FullRecord.aspx?p=4722481 Aggregator, Volltext: https://ebookcentral.proquest.com/lib/kxp/detail.action?docID=4722481 |
| Verfasserangaben: | Esther Dubke |
| Zusammenfassung: | Vor dem Hintergrund einer rezeptionsästhetischen Kehrtwende stellen Schumanns Konzertmelodramen wegweisende Kompositionen für die Gattungsgeschichte des 19. Jh. dar. Zudem ermöglichen die Werke grundlegend neue Einblicke in die Musik- und Gattungsästhetik des Komponisten Cover -- Inhaltsverzeichnis -- Vorwort -- 1. Das Melodram in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Ein „Genre von unerquicklichster Gemischtheit" -- 1.1 Anfänge und Ursachen der musikästhetischen Diskussion -- 1.2 Die Konzertmelodramen Schumanns im Fokus der Musikkritik -- 2. Schumanns Textwahl und musikalischer Umgang - künstlerischer Anspruch und kompositorische Freiheit -- 2.1 Liedästhetik und Ballade: ein kompositorisches Problem in der Mitte des 19. Jahrhunderts -- 2.1.1 Die „Bestimmtheit des Ausdrucks" -- 2.1.2 Die frühesten in Musik gesetzten Balladen Schumanns 2.2 Überwindung der Gattungsgrenzen: Oper, Oratorium und Ballade -- 2.2.1 Eine „dramatische Wirkung" als musikästhetisches Konzept der Balladenvertonung -- 2.2.2 Die Chorballaden der 1850er Jahre -- 3. Das Melodramatische als Vertonungsstrategie der Ballade bei Schumann -- 3.1 Die Werkgenese der Konzertmelodramen: Zusammenhänge und Folgen -- 3.2 Die Textvorlagen der Konzertmelodramen: Unterschiede und kompositorische Auswirkungen -- 3.3 Die freie Deklamation als Mittel der Sprachvertonung -- 3.3.1 Textzentriertheit und Inhomogenität der Ausdrucksebenen Text und Musik 3.3.2 Strukturelle Konzeption und epische Distanz -- 3.3.3 Die Ausdrucksebenen Text und Musik bei Schumann -- 3.4 Der Klaviersatz: musikästhetische Verselbstständigung und musikalische Autonomie -- 3.4.1 Modelle qualitativer Eigenständigkeit in Schön Hedwig -- 3.4.2 Atmosphärische und formale Geschlossenheit in Die Flüchtlinge -- 3.4.3 Lineare Orientierung und rhapsodischer Charakter in der Ballade vom Haideknaben -- 4. Zwischen Liedkomposition und Programmmusik? Die Konzertmelodramen im Gattungsgefüge des 19. Jahrhunderts -- Anhang -- I. Friedrich Hebbel, Schön Hedwig II. Friedrich Hebbel, Ballade -- III. Percy Bysshe Shelley/Julius Seybt, Die Flüchtlinge -- Literaturverzeichnis |
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| Beschreibung: | Description based upon print version of record |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISBN: | 9783631674161 |