Glauben: Essay über einen Begriff
Glauben und unser Begriff von ihm stehen seit wenigstens hundert Jahren mit im Zentrum der theoretischen Philosophie. Glauben im weitesten Sinn: jederlei Art des Fürwahrhaltens. Die Frage, was es ist und welchen Begriff wir davon haben, war und bleibt ein Thema insbesondere auch der Erkenntnistheor...
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
|---|---|
| Dokumenttyp: | Buch/Monographie |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Frankfurt am Main
Vittorio Klostermann
[2017]
|
| Schlagworte: | |
| Online-Zugang: | Verlag, Inhaltsverzeichnis: http://d-nb.info/1121228070/04 Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/1121228070/04 Verlag, Cover: https://www.lehmanns.de/media/63191224 |
| Verfasserangaben: | Andreas Kemmerling |
| Zusammenfassung: | Glauben und unser Begriff von ihm stehen seit wenigstens hundert Jahren mit im Zentrum der theoretischen Philosophie. Glauben im weitesten Sinn: jederlei Art des Fürwahrhaltens. Die Frage, was es ist und welchen Begriff wir davon haben, war und bleibt ein Thema insbesondere auch der Erkenntnistheorie, der Philosophie des Geistes und der Ontologie. Welche Auskünfte bietet die Philosophie heute darüber, was das Glauben ist? Wie gut sind sie? Inwieweit lassen sie sich aus dem Begriff begründen, den wir vom Glauben haben? Was für ein Begriff ist das eigentlich? Können wir Wissen vom Glauben haben, wenigstens vom eigenen? Solchen Fragen geht dieser Essay nach, oft ohne definitive Antwort. Es ist eher der Versuch, erkennbar werden zu lassen, weshalb die Erwartung, es gebe solche Antworten, keinen guten philosophischen Grund hat. Und daß dies kein Grund ist, die Wirklichkeit des Glaubens in Frage zu ziehen."... fahrige 684 Seiten lang ... Das philosophische Proselytenmachertum hat einen neuen Langstreckenrekordler." Ralf Frodermann, logon didonai II"Ein großer Wurf!" Peter Natter, Vorarlberger Kirchenblatt"... an Gründlichkeit kaum zu überbieten ..." Peter Moser, Information Philosophie"... scharfsinnig und differenziert ... Die analytische Brillanz des Autors [wird] durch die Unermüdlichkeit seines Zweifels noch übertroffen." Harald Seubert, Philosophischer Literaturanzeiger"... ein sehr dickes Buch, das aufgrund seiner oft umständlichen Darstellung - wie Kemmerling selbst wiederholt einräumt - mutmaßlich nicht immer Vergnügen bereitet. Die Auseinandersetzung mit den Kritiken Kemmerlings kann Studierenden und Forschenden in der Erkenntnistheorie und Epistemischen Logik indessen nur helfen, Theorien und Prinzipien des Glaubens besser zu formulieren. In dieser Hinsicht ... könnte das Buch eher noch dicker sein." Manuel Bremer, Zeitschrift für philosophische Literatur"... ein wunderbares Beispiel dafür ..., wie kraftvoll und ertragreich wohlverstandene Begriffsanalyse sein kann." Wolfgang Barz, Zeitschrift für philosophische Forschung"Die Lektüre ist zwar anstrengend, aber auch vergnüglich. ... Man mag ihm zustimmen oder nicht. Aber das Lehrstück, das Kemmerling uns hier mit seinem Misstrauen gegenüber den philosophischen Diskursen gibt, ist für jeden wertvoll, ja unverzichtbar." Wolfgang Spohn, Göttingische Gelehrte Anzeigen. |
|---|---|
| Beschreibung: | Literaturverzeichnis: Seite [650] - 667 Mit Registern |
| ISBN: | 9783465039761 3465039769 |