Steuer auf zuckerhaltige Getränke und Einflussnahme der Industrie zur Verhinderung regulatorischer Maßnahmen = Tax on sugar sweetened beverages and influence of the industry to prevent regulation
In Deutschland ist der Konsum zuckerhaltiger Getränke im weltweiten Vergleich hoch. Zuckerhaltige Getränke tragen zur Entstehung von Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2 bei. Die Folgeerkrankungen stellen das Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung. Daher gilt es, diese Erkrankungen von...
Gespeichert in:
| Hauptverfasser: | , |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2018
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| In: |
Ernährungs-Umschau
Year: 2018, Jahrgang: 65, Heft: 2, Pages: 31-41 |
| ISSN: | 0174-0008 |
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| Online-Zugang: |
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| Verfasserangaben: | Dr. Katrin Schaller, PD Dr. Ute Mons (beide: Stabsstelle Krebsprävention/WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle), Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg |
| Zusammenfassung: | In Deutschland ist der Konsum zuckerhaltiger Getränke im weltweiten Vergleich hoch. Zuckerhaltige Getränke tragen zur Entstehung von Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2 bei. Die Folgeerkrankungen stellen das Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung. Daher gilt es, diese Erkrankungen von vorneherein zu verhindern. Eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke kann als Bestandteil einer umfassenden Strategie einen wichtigen Beitrag zur Adipositasprävention leisten, wie die Erfahrung aus Mexiko, Frankreich und den USA zeigt. Die Lebensmittelindustrie versucht mit denselben Taktiken wie die Tabakindustrie, wirksame regulatorische Maßnahmen zu verhindern. Mit einem starken politischen Willen, Unterstützung aus Fachkreisen und der Bevölkerung ist es aber möglich, eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke auch gegen den massiven Widerstand der Industrie einzuführen (Quelle: Verlag). --SW: Adipositas, Prävention, Lebensmittelindustrie, Zuckersteuer, Ernährungspolitik |
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| ISSN: | 0174-0008 |