Kein Nobelpreis für Gustav Frenssen: eine Fallstudie zu Moderne und Antimoderne

Obwohl sich die Forschung der letzten zwei Jahrzehnte intensiv um ein sachlich-angemessenes Bild des Schriftstellers Gustav Frenssen (1863-1945) und seines riesenhaften Œuvres bemüht hat – befriedigend rekonstruiert ist seine Position in der deutschen Literaturgeschichte bis heute nicht. Die Tatsac...

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Other Authors: Detering, Heinrich (Editor) , Sina, Kai (Editor)
Format: Edited Volume
Language:German
Published: Heide Boyens [2018]
Volumes / Articles: Show Volumes / Articles.
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Online Access:Inhaltsverzeichnis: http://d-nb.info/1131380142/04
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Author Notes:in Zusammenarbeit mit der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek herausgegeben von Heinrich Detering und Kai Sina
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Summary:Obwohl sich die Forschung der letzten zwei Jahrzehnte intensiv um ein sachlich-angemessenes Bild des Schriftstellers Gustav Frenssen (1863-1945) und seines riesenhaften Œuvres bemüht hat – befriedigend rekonstruiert ist seine Position in der deutschen Literaturgeschichte bis heute nicht. Die Tatsache, dass sich Frenssen durch sein offenes Eintreten für den Nationalsozialismus nachhaltig selbst diskreditiert hat, kann schließlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Autor des Erfolgsromans „Jörn Uhl“ noch zwei Jahrzehnte zuvor als ernstzunehmender Kandidat für den Literaturnobelpreis gegolten hatte.
ISBN:380421472X
9783804214729