Welche Faktoren beeinflussen die körperlich-sportliche Aktivität im Krankheitsfall
Ziel des vorliegenden Artikels ist es herauszuarbeiten, welche Faktoren sich für Personen, die trotz Erkrankung regelmäßig einer körperlich-sportlichen Aktivität nachgehen, als relevant erweisen. Erst durch das Wissen über die Umsetzung einer körperlich-sportlichen Aktivität trotz widriger Um...
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| Main Authors: | , , |
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| Format: | Chapter/Article |
| Language: | German |
| Published: |
2014
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| In: |
Aktiv und gesund?
Year: 2014, Pages: 281-308 |
| Online Access: |
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| Author Notes: | Nadja Kaiser, Anne Keller & Simone Becker |
| Summary: | Ziel des vorliegenden Artikels ist es herauszuarbeiten, welche Faktoren sich für Personen, die trotz Erkrankung regelmäßig einer körperlich-sportlichen Aktivität nachgehen, als relevant erweisen. Erst durch das Wissen über die Umsetzung einer körperlich-sportlichen Aktivität trotz widriger Umstände ist es möglich Strategien zur Beratung und Unterstützung derjenigen Personen zu entwickeln, denen die Aufnahme und Aufrechterhaltung einer körperlich-sportlichen Aktivität nicht gelingen will. Anhand von leitfadengestützten Interviews wurden Personen, die in den letzten Monaten eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, eine orthopädische Erkrankung oder einen medizinischen Risikofaktor diagnostiziert bekommen haben, zu ihrer körperlich-sportlichen Aktivität vor und nach der Diagnose befragt. Die Feinanalyse zeigt, dass die größten Problemfelder für die Ausübung einer körperlich-sportlichen Aktivität der Befragten der Zeitmangel und Komorbiditäten darstellen. Als Lösungsfelder stellen sich eine hohe Selbstkonkordanz und Selbstwirksamkeitserwartung in Bezug auf die körperlich-sportliche Aktivität, sowie das bei oder nach der Aktivität entstehende Wohlgefühl heraus. Es wird deutlich, dass Personen, denen die Aufnahme oder Aufrechterhaltung von körperlich-sportlicher Aktivität schwer fällt, eine gezielte Beratung und Unterstützung brauchen. Dabei spielt insbesondere die Berücksichtigung der Bedürfnisse und Motivstrukturen des einzelnen Patienten eine zentrale Rolle. |
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| ISBN: | 3531184660 9783531184661 |