Verfälschung der Atemalkoholmessung durch Fisherman's Friend und tic tac

Anlass für die vorliegende Untersuchung war die Einlassung eines Angeklagten, dass das Lutschen von tic tac oder Fisherman’s Friend zu einer fälschlichen Überhöhung des Atemalkoholmessergebnisses über 0,25 mg/l geführt habe. Untersucht wurden insgesamt 18 durchschnittlich alkoholgewohnte Proba...

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Main Authors: Dettling, Andrea (Author) , Clasen, Ina (Author) , Haffner, Hans-Thomas (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2017
In: Rechtsmedizin
Year: 2016, Volume: 27, Issue: 1, Pages: 16-19
ISSN:1434-5196
DOI:10.1007/s00194-016-0136-8
Subjects:
Online Access:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1007/s00194-016-0136-8
Verlag, Volltext: http://link.springer.com/10.1007/s00194-016-0136-8
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Author Notes:A. Dettling, I. Clasen, Institut für Rechtsmedizin, Universität München, München, Deutschland, H.-T. Haffner, Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, Deutschland
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Summary:Anlass für die vorliegende Untersuchung war die Einlassung eines Angeklagten, dass das Lutschen von tic tac oder Fisherman’s Friend zu einer fälschlichen Überhöhung des Atemalkoholmessergebnisses über 0,25 mg/l geführt habe. Untersucht wurden insgesamt 18 durchschnittlich alkoholgewohnte Probanden (13 Frauen, 5 Männer). Die Versuche erfolgten an den Probanden, die sich jeweils im nüchternen und im alkoholisierten Zustand befanden. In beiden Untersuchungsansätzen wurden während des Lutschens und nach dem Lutschen der Bonbons Atemproben zur Alkoholmessung abgegeben. Mögliche geringfügige Überhöhungen der Atemalkoholmessergebnisse standen die aufgrund von Voruntersuchungen, die in gerichtlichem Auftrag durchgeführt worden waren, zur Diskussion. Diese konnten nicht bestätigt werden.
Item Description:First online: 21 December 2016
Physical Description:Online Resource
ISSN:1434-5196
DOI:10.1007/s00194-016-0136-8