Wirkfaktoren in der Gruppentherapie: Entwicklung und Validierung eines Fragebogens = Change factors in group therapy : development and validation of a questionnaire

<p>Während die Wirksamkeit von Gruppentherapien hinlänglich bestätigt ist, besteht eine Forschungslücke hinsichtlich der hierfür verantwortlichen therapeutischen Prozesse. Insbesondere fehlt es an integrativen Instrumenten, die ein breites Spektrum gruppentherapeutischer Wirkfaktoren erfa...

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Main Authors: Vogel, Eva (Author) , Blanck, Paul (Author) , Bents, Hinrich (Author) , Mander, Johannes (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2016
In: Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie
Year: 2016, Volume: 66, Issue: 5, Pages: 170-179
ISSN:1439-1058
DOI:10.1055/s-0042-104495
Online Access:Verlag, Pay-per-use, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-104495
Verlag, Pay-per-use, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0042-104495
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Author Notes:Eva Vogel, Paul Blanck, Hinrich Bents, Johannes Mander
Description
Summary:<p>Während die Wirksamkeit von Gruppentherapien hinlänglich bestätigt ist, besteht eine Forschungslücke hinsichtlich der hierfür verantwortlichen therapeutischen Prozesse. Insbesondere fehlt es an integrativen Instrumenten, die ein breites Spektrum gruppentherapeutischer Wirkfaktoren erfassen. Ziel der vorliegenden Untersuchung war daher die Entwicklung und Validierung des neu entwickelten Fragebogens zum Erleben von therapeutischen Prozessen in der Gruppe (FEPiG), welcher auf Grawes Allgemeiner Psychotherapie und Yaloms Konzeption gruppentherapeutischer Wirkfaktoren aufbaut. 303 Patienten (110 ambulant, 193 stationär) nahmen an der Studie teil und füllten den FEPiG sowie etablierte Fragebögen zu Gruppenprozessen aus. Die ambulanten Patienten bearbeiteten zusätzlich relevante Symptomfragebögen und füllten alle Instrumente zu Beginn und Ende der Behandlung aus. Faktorenanalysen ergaben eine eindeutige Faktorstruktur des FEPiG, welche die theoretisch angenommenen Subskalen widerspiegelt. Die FEPiG Subskalen wiesen akzeptable bis exzellente interne Konsistenzen auf und waren im Sinne der konvergenten Validität mit den etablierten Prozessmaßen korreliert. Während die mit dem FEPiG erfassten Wirkfaktoren zum Beginn der Behandlung nicht mit dem Outcome korrelierten, konnten Zusammenhänge zwischen einem Anstieg der Wirkfaktoren über den Therapieverlauf und Symptomverbesserungen demonstriert werden.</p>
Item Description:Gesehen am 24.05.2017
Physical Description:Online Resource
ISSN:1439-1058
DOI:10.1055/s-0042-104495