Molekulare Charakterisierung des Urothelkarzinoms der Harnblase: Ist ein klinischer Nutzen in Sicht? = Molecular characterisation of urothelial bladder cancer

Das Urothelkarzinom der Harnblase ist trotz multimodaler Therapie mit einer hohen Rezidiv- und krankheitsspezifischen Mortalitätsrate behaftet. Diese konnte während der letzten beiden Jahrzehnte nicht signifikant gesenkt werden. Die aktuelle histopathologische Klassifikation und klinische Risikost...

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Main Authors: Erben, Philipp (Author) , Hartmann, Arndt (Author) , Bolenz, Christian (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2015
In: Aktuelle Urologie
Year: 2015, Volume: 46, Issue: 3, Pages: 227-235
ISSN:1438-8820
DOI:10.1055/s-0035-1549992
Online Access:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0035-1549992
Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de.ezproxy.medma.uni-heidelberg.de/DOI/DOI?10.1055/s-0035-1549992
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Author Notes:P. Erben, A. Hartmann, C. Bolenz
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Summary:Das Urothelkarzinom der Harnblase ist trotz multimodaler Therapie mit einer hohen Rezidiv- und krankheitsspezifischen Mortalitätsrate behaftet. Diese konnte während der letzten beiden Jahrzehnte nicht signifikant gesenkt werden. Die aktuelle histopathologische Klassifikation und klinische Risikostratifizierung ist ungenau. Daher könnte ein besseres Verständnis der Tumorbiologie von entscheidender Bedeutung für therapeutische Verbesserungen sein. Erkenntnisse über die Tumorbiologie können in molekulare Marker, die sowohl die Diagnostik als auch das Therapiemonitoring verbessern können, übersetzt werden. Es wurden bereits diverse mögliche Zielstrukturen auf molekularer Ebene identifiziert. Dazu gehören vielversprechende Zielstrukturen wie FGFR3 (Fibroblast growth factor receptor 3), HER2 (Human epidermal growth factor receptor 2) und PD1/PDL1 (Programmed cell death-1). Diese müssen in klinischen Studien validiert werden. Wir berichten über die Molekularbiologie des Urothelkarzinoms der Harnblase und zeigen daraus resultierende mögliche klinische Anwendungen von molekularen Markern und zielgerichteten Therapien auf.
Item Description:Gesehen am 28.11.2017
Physical Description:Online Resource
ISSN:1438-8820
DOI:10.1055/s-0035-1549992