Gesicherte Operationsindikationen für thorakale Aortenaneurysmen = Established indications for invasive treatment of thoracic aortic aneurysm

<p>Thorakale Aortenaneurysmen werden häufig zufällig detektiert. Durch ihre potenziellen Komplikationen, wie Ruptur und Aortendissektion, stellen sie eine lebensbedrohliche Erkrankung dar. Typische Risikofaktoren stammen aus dem Kreis der kardiovaskulären Erkrankungen, wie z. B. arterielle...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Akın, Ibrahim (VerfasserIn) , Nienaber, Christoph (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2015
In: Deutsche medizinische Wochenschrift
Year: 2015, Jahrgang: 140, Heft: 23, Pages: 1747-1752
ISSN:1439-4413
DOI:10.1055/s-0041-105849
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0041-105849
Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de.ezproxy.medma.uni-heidelberg.de/DOI/DOI?10.1055/s-0041-105849
Volltext
Verfasserangaben:Ibrahim Akin, Christoph Nienaber
Beschreibung
Zusammenfassung:<p>Thorakale Aortenaneurysmen werden häufig zufällig detektiert. Durch ihre potenziellen Komplikationen, wie Ruptur und Aortendissektion, stellen sie eine lebensbedrohliche Erkrankung dar. Typische Risikofaktoren stammen aus dem Kreis der kardiovaskulären Erkrankungen, wie z. B. arterielle Hypertonie, positive Familienanamnese, Atherosklerose, Rauchen und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen. Weiterhin werden auch angeborene Bindegewebserkrankungen als prädisponierende Risikofaktoren akzeptiert. Neben morphologischen Faktoren (z. B. Diameter und Form des Aneurysmas) beeinflussen auch Begleiterkrankungen und eine genetische Disposition das Rupturrisiko. Hierbei liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei konservativer Behandlung bei 13 %, gegenüber 70-79 % bei chirurgischer Sanierung. Grundsätzlich stehen zur Therapie des thorakalen Aortenaneurysmas medikamentöse, chirurgische und interventionelle Strategien zur Verfügung. Der folgende Artikel soll einen Überblick über die Indikationen für einen chirurgischen oder interventionellen Angang geben.</p>
Beschreibung:Gesehen am 14.12.2017
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1439-4413
DOI:10.1055/s-0041-105849