Diagnostik intestinaler Metastasen bei Malignem Melanom
Eine Metastase im Dünndarm tritt in 5 % bis 17 % der Melanom-Patienten auf, abhängig vom initialen Stadium der Erkrankung. Liegt zudem der Hinweis auf eine intestinalen Blutverlust vor, steigt die Wahrscheinlichkeit auf über 20 % und kann 72 % im metastasierten Stadium erreichen. Dünndarmmetasta...
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| Main Authors: | , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
2012
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| In: |
Deutsche medizinische Wochenschrift
Year: 2012, Volume: 137, Issue: 9, Pages: 431-436 |
| ISSN: | 1439-4413 |
| DOI: | 10.1055/s-0031-1298947 |
| Online Access: | Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0031-1298947 Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0031-1298947 |
| Author Notes: | J. G. Albert, P. Helmbold |
| Summary: | Eine Metastase im Dünndarm tritt in 5 % bis 17 % der Melanom-Patienten auf, abhängig vom initialen Stadium der Erkrankung. Liegt zudem der Hinweis auf eine intestinalen Blutverlust vor, steigt die Wahrscheinlichkeit auf über 20 % und kann 72 % im metastasierten Stadium erreichen. Dünndarmmetastasen werden mit der Kapselendoskopie zuverlässig nachgewiesen. Extraintestinale, intraabdominelle Metastasen werden mit dem Ultraschall, der CT, MRT, oder PET-CT entdeckt. Beim Melanompatienten muss daher die endoskopische Abklärung einer Blutungsanämie oder einer overten intestinalen Blutung den Dünndarm mit einbeziehen. Auch ausgewählte Patienten im fortgeschrittenen Tumorstadium können für die Therapieplanung von einer Dünndarmendoskopie profitieren. Denn mit der Resektion einer intestinalen Metastase kann wahrscheinlich eine Verbesserung der Prognose erreicht werden, sofern alle Metastasen vollständig entfernt werden können. |
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| Item Description: | Gesehen am 16.04.2018 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1439-4413 |
| DOI: | 10.1055/s-0031-1298947 |