REMISSIONPLUS eine Initiative zur Integration moderner Bildgebung in die rheumatologische Versorgung: Rückblick, Einblick, Ausblick: Auswertung der Niederfeld-MRT Daten

Bildgebende Verfahren nehmen heute bei der Diagnosestellung und Therapiekontrolle der Rheumatoiden Arthritis (RA) eine unverzichtbare Rolle ein. Die Initiative REMISSIONPLUS hat seit 2006 über 10 Jahre das Ziel verfolgt, moderne bildgebende Verfahren wie die Arthrosonografie und die Magnetresonanzt...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Sewerin, Philipp (VerfasserIn) , Lorenz, Hanns-Martin (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 24. April 2017
In: Aktuelle Rheumatologie
Year: 2017, Jahrgang: 42, Heft: 5, Pages: 432-441
ISSN:1438-9940
DOI:10.1055/s-0042-124184
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-124184
Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0042-124184
Volltext
Verfasserangaben:Philipp Sewerin, Sabine Klein, Ralph Brinks, Annika Hoyer, Christoph Schleich, Falk Miese, Sabine Blaschke, Edmund Edelmann, Ino K. Gao, Joachim Georgi, Herbert Kellner, Gernot Keyßer, Hanns-Martin Lorenz, Ulf Müller-Ladner, Hans-Georg Pott, Hendrik Schulze-Koops, Marisa Walther, Wolfgang A. Schmidt, Matthias Schneider, Benedikt Ostendorf
Beschreibung
Zusammenfassung:Bildgebende Verfahren nehmen heute bei der Diagnosestellung und Therapiekontrolle der Rheumatoiden Arthritis (RA) eine unverzichtbare Rolle ein. Die Initiative REMISSIONPLUS hat seit 2006 über 10 Jahre das Ziel verfolgt, moderne bildgebende Verfahren wie die Arthrosonografie und die Magnetresonanztomografie (MRT) in den klinischen Alltag des Rheumatologen zu implementieren. Neben Schulungen (über 3 000 Rheumatologen in über 200 Veranstaltungen) wurden zahlreiche Bildgebungs- Studien durchgeführt. Erstmals werden jetzt zusammenhängend alle Niederfeld-MRT Daten aus der Initiative vorgestellt. Die Ergebnisse dieser multizentrischen Studie zeigen, dass die Niederfeld-MRT für RA Patienten eine komfortable Untersuchungsmethode darstellt und für den Rheumatologen die Möglichkeit bietet, effektiv und sehr genau Therapieeffekte (DMARD, Biologika) zu kontrollieren. Die MRT-Daten korrelierten hierbei signifikant mit Klinik und Labor. Mit der Methode ist es ferner möglich bei RA-Patienten subklinische Arthritiszeichen zu detektieren, zum anderen konnte fortschreitende radiologische Progression (Erosivität), trotz klinischer Remission („silent progression") erkannt werden. Diese Ergebnisse sind konventionell radiologisch nicht zu gewinnen, sodass der Einsatz der MRT neue Einblicke in die Pathogenese und konsekutiv neue Informationen für das Management der RA liefert. Die Bewertung dieser Vorteile und der Benefit für den Patienten im klinischen Alltag muss in weiteren Studien untersucht und diskutiert werden.
Beschreibung:Publikationsdatum: 24. April 2017 (eFirst)
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Gesehen am 18.07.2018
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1438-9940
DOI:10.1055/s-0042-124184