Modulare Weiterbildung in der Chirurgie - ein nationales Konzept mit Zukunft = Modular postgraduate training in surgery – a national concept with future
Hintergrund: Die Qualität der Weiterbildung ist ein zentraler Attraktivitätsfaktor für Karriereentscheidungen junger Ärzte und die Zufriedenheit der Ärzte in Weiterbildung. In Deutschland fehlt bisher ein chirurgisches Weiterbildungscurriculum, das das Kompetenzprofil seiner Absolventen definie...
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| 1. Verfasser: | |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
11. April 2012
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| In: |
Zentralblatt für Chirurgie
Year: 2012, Jahrgang: 137, Heft: 02, Pages: 138-143 |
| ISSN: | 1438-9592 |
| DOI: | 10.1055/s-0031-1283975 |
| Online-Zugang: | Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0031-1283975 Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0031-1283975 |
| Verfasserangaben: | M. Kadmon, A. Busemann, A. Euteneier, K. Gawad, J. Gröne, P. Berberat |
| Zusammenfassung: | Hintergrund: Die Qualität der Weiterbildung ist ein zentraler Attraktivitätsfaktor für Karriereentscheidungen junger Ärzte und die Zufriedenheit der Ärzte in Weiterbildung. In Deutschland fehlt bisher ein chirurgisches Weiterbildungscurriculum, das das Kompetenzprofil seiner Absolventen definiert. Dieser Artikel beschreibt die Entwicklung eines nationalen modularen kompetenzbasierten Kerncurriculums der chirurgischen Weiterbildung sowie erste Erfahrungen und Evaluationsergebnisse in der Implementierungsphase. Methoden: Die Curriculumsentwicklung erfolgte in einer Gruppe engagierter Chirurgen nach dem „Kern-Zyklus“, einer konzeptionellen Rahmenstruktur für curriculare Entwicklung in der Medizin und unter Einbeziehung des „CanMEDS“-Kompetenzrahmens für Ärzte. Das Curriculum folgt einem „Blended-Learning“-Konzept mit modularen Präsenzeinheiten und vorbereitenden Online-Kursen. Die Didaktik orientiert sich an Prinzipien der Erwachsenenbildung und ist gekennzeichnet durch Lernerzentriertheit, selbstgesteuete Lernprozesse in Kleingruppen mit Feedback. Die Implementierungsphase wurde durch eine ausführliche Evaluation des Gesamtkonzeptes sowie der inhaltlichen und didaktischen Qualität der Präsenzmodule begleitet. Ergebnisse: Sieben der 12 geplanten Präsenzmodule sind konzipiert, 6 Module wurden zum Teil bereits mehrfach durchgeführt. Insgesamt nahmen 562 Teilnehmer aus Kliniken aller Versorgungsstufen an den Präsenzmodulen teil, davon einige an mehreren Modulen. Die Geschlechterverteilung war weitgehend ausgeglichen mit einem leichten Frauenüberschuss. Die Mehrzahl der Teilnehmer wurde von den entsendenden Kliniken durch Freistellung oder einen finanziellen Beitrag unterstützt. 80 % der Teilnehmer evaluierte die Module vollständig. Die Evaluationsdaten zeigen eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmer mit der inhaltlichen und didaktischen Ausgestaltung der Module, aber auch mit den Rahmenbedingungen und dem Trainerengagement. Schlussfolgerungen: Die Evaluationsdaten zu den implementierten Weiterbildungsmodulen belegen die hohe Akzeptanz der Teilnehmer bezüglich des Gesamtkonzepts der modularen Weiterbildung sowie die Unterstützung des Programms durch verantwortliche Weiterbilder. |
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| Beschreibung: | Publikationsdatum: 11. April 2012 (online) Gesehen am 07.08.2018 |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISSN: | 1438-9592 |
| DOI: | 10.1055/s-0031-1283975 |