Prävention von Essstörungen: ein Überblick

Zusammenfassung. Essstörungen sind schwer behandelbare, oft chronisch verlaufende psychische Erkrankungen, die mit einer extremen Belastung auf der psychischen, körperlichen, interpersonellen und sozialen Ebene einhergehen und mit erheblichen direkten und indirekten Kosten assoziiert sind. Präven...

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Main Authors: Bauer, Stephanie (Author) , Bilić, Sally Sophie (Author) , Moessner, Markus (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2017
In: Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Year: 2016, Volume: 45, Issue: 5, Pages: 403-413
ISSN:1664-2880
DOI:10.1024/1422-4917/a000506
Online Access:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1024/1422-4917/a000506
Verlag, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/1422-4917/a000506
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Author Notes:Stephanie Bauer, Sally Sophie Kindermann und Markus Moessner
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Summary:Zusammenfassung. Essstörungen sind schwer behandelbare, oft chronisch verlaufende psychische Erkrankungen, die mit einer extremen Belastung auf der psychischen, körperlichen, interpersonellen und sozialen Ebene einhergehen und mit erheblichen direkten und indirekten Kosten assoziiert sind. Prävention und frühe Intervention besitzen deshalb eine hohe Relevanz. Auf der Basis einer qualitativen Literaturübersicht wurde in der vorliegenden Arbeit die aktuelle Evidenzlage zur Wirksamkeit von deutsch- und englischsprachigen Programmen zur universellen und selektiven Prävention von Essstörungen zusammengefasst. Als wesentliche Aufgaben zukünftiger Forschung werden, über die weitere Wirksamkeitsprüfung hinaus, Themen der Implementierung, Dissemination und Reichweite sowie die Analyse des Verhältnisses zwischen Kosten, Nutzen und Risiken präventiver Angebote diskutiert.
Item Description:Published online Dezember 13, 2016
Gesehen am 11.09.2018
Physical Description:Online Resource
ISSN:1664-2880
DOI:10.1024/1422-4917/a000506