Erste Erfahrungen in der sonografisch kontrollierten Portanlage der V. subclavia in der HNO = First experiences with ultrasound guided subclavian vein port placement in ENT

Hintergrund: Darstellung der sonografisch kontrollierten Portanlage der Vena subclavia in der HNO Heilkunde, mit deren Vor- und Nachteilen bei der Durchführung des Verfahrens und der anschließenden Nutzung des Systems. Material und Methoden: Bei 50 Patienten erfolgte eine sonografisch kontrollierte...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Sutor, Trixi (Author) , Schmidt, Horst (Author) , Stasche, Norbert (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2012
In: Laryngo-Rhino-Otologie
Year: 2012, Volume: 91, Issue: 01, Pages: 28-31
ISSN:1438-8685
DOI:10.1055/s-0031-1291329
Online Access:Verlag, Pay-per-use, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0031-1291329
Verlag, Pay-per-use, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0031-1291329
Get full text
Author Notes:T. Sutor, H. Schmidt, N. Stasche
Description
Summary:Hintergrund: Darstellung der sonografisch kontrollierten Portanlage der Vena subclavia in der HNO Heilkunde, mit deren Vor- und Nachteilen bei der Durchführung des Verfahrens und der anschließenden Nutzung des Systems. Material und Methoden: Bei 50 Patienten erfolgte eine sonografisch kontrollierte Portanlage. Über die V. subclavia oder die V. jugularis wurde das Kathetersystem in Höhe des cavoatrialen Übergangs platziert. Alle durchgeführten Portanlagen wurden postoperativ durch ein angefertigtes Röntgenbild des Thorax kontrolliert. Die Indikation zur Portanlage waren in allen Fällen die Applikation einer medikamentösen Tumortherapie. Ergebnisse: Bei allen Patienten konnte ein Portkathetersystem implantiert werden. Im Rahmen der Implantation konnte bei 2 Patienten die V. subclavia nicht punktiert werden, daraufhin entschloss sich der Operateur auf die V. jugularis externa bzw. interna auszuweichen. Bei 4 Portanlagen traten postoperativ Hämatome im Bereich der Porttasche auf. Von diesen mussten ­jedoch nur 2 revidiert werden. Im postoperativen Röntgen-Thorax ergab sich bei einem Patienten ein Mantelpneu­mothorax der jedoch nicht the­rapiert werden ­musste. Im Ablauf der Chemotherapie zeigte sich bei 2 weiteren Patienten eine Portkatheterinfektion und eine Portkatheter­thrombose, die auf eine falsche Nutzung durch eine Fremdabteilung zurückzuführen ist. Bei den beiden letztgenannten Fällen wurde das Kathetersystem explantiert. Eine weitere Explantation erfolgte nach abgeschlossener Chemotherapie. Insgesamt wurden bei der Portkatheteranlage 3 Systeme unterschiedlicher Hersteller genutzt. Schlussfolgerung: Die sonografisch kontrollierte Portanlage der V subclavia ist durch den HNO Arzt leicht zu erlernen. Bei nur geringer Komplikationsrate erleichtert die Portanlage dem Arzt die Applikation der Chemotherapie und erhöht die ­Lebensqualität des Tumorpatienten.
Item Description:Gesehen am 22.10.2018
Physical Description:Online Resource
ISSN:1438-8685
DOI:10.1055/s-0031-1291329