Organisationale Hindernisse auf dem Weg zur Profession

Der Beitrag stellt sich die Frage, ob sich im Kontext eines sichtbaren institutionellen Wandels und politischen Bestrebens hin zur Professionalisierung von Pflege auf der Makroebene auch Veränderungen im beruflichen Selbstverständnis Pflegender finden lassen, das Pflege als Profession ausweist. Da...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Starystach, Sebastian (Author) , Bär, Stefan (Author) , Ernst, Carolin (Author) , Streib, Christina (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2018
In: Arbeit
Year: 2018, Volume: 27, Issue: 3, Pages: 191-212
ISSN:2365-984X
DOI:10.1515/arbeit-2018-0017
Online Access:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1515/arbeit-2018-0017
Verlag, Volltext: https://www.degruyterbrill.com/view/j/arbeit.2018.27.issue-3/arbeit-2018-0017/arbeit-2018-0017.xml
Get full text
Author Notes:Sebastian Starystach, Stefan Bär, Carolin Ernst, Christina Streib
Description
Summary:Der Beitrag stellt sich die Frage, ob sich im Kontext eines sichtbaren institutionellen Wandels und politischen Bestrebens hin zur Professionalisierung von Pflege auf der Makroebene auch Veränderungen im beruflichen Selbstverständnis Pflegender finden lassen, das Pflege als Profession ausweist. Dazu wurde eine Deutungsmusteranalyse anhand von 20 Interviews mit Pflegekräften mit dreijähriger Berufsausbildung im Generationenvergleich durchgeführt. Das Ergebnis ist, dass traditionelle quasi-religiöse und berufliche Deutungen von Pflege durch die Organisation Krankenhaus gestützt werden. In der jüngeren Generation wird ‚Pflege als Berufung‘ durch die Deutung von ‚Pflege als Beruf‘ zunehmend verdrängt.
Item Description:Online erschienen: 14.11.2018
Gesehen am 20.11.2018
Physical Description:Online Resource
ISSN:2365-984X
DOI:10.1515/arbeit-2018-0017