Anerkennung, Identität und radikale Alterität: Politik der Differenz vs. Anerkennung im Zeichen radikaler Alterität

Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dem sozialphilosophischen Zusammenhang von Anerkennung und Andersheit. So ist es für eine sozialphilosophische Konzeption von entscheidender Bedeutung, welcher Begriff vom ‚Anderen‘ oder von Andersheit zugrunde gelegt wird. Am Beispiel des derzeit in der S...

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Ebert, Patrick (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2019
In: Multipolarität und bipolare Konfrontationen
Year: 2019, Pages: 49-94
DOI:10.1007/978-3-658-22927-6_3
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1007/978-3-658-22927-6_3
Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-658-22927-6_3
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Verfasserangaben:Patrick Ebert
Beschreibung
Zusammenfassung:Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dem sozialphilosophischen Zusammenhang von Anerkennung und Andersheit. So ist es für eine sozialphilosophische Konzeption von entscheidender Bedeutung, welcher Begriff vom ‚Anderen‘ oder von Andersheit zugrunde gelegt wird. Am Beispiel des derzeit in der Sozialphilosophie häufig verwendeten Begriffs der Anerkennung soll dies erläutert werden. Die These des Beitrags ist, dass die paradigmatischen Anerkennungstheorien (Taylor, Honneth, Butler, Ricœur), die die Andersheit lediglich unter dem Aspekt des spezifischen, relativen Anderen, der sich in bestimmter Hinsicht unterscheidet, betrachten, dahin gehend defizitär sind, als sie den Anderen, wie er besonders bei Denkern wie Emmanuel Levinas, Jacques Derrida, Bernhard Waldenfels und Simon Critchley zu Wort kommt, als radikalen Anderen jenseits des Vergleichs und Unterschieds außer Acht lassen. Die daraus folgenden Aporien, Probleme und Grenzen der jeweiligen Konzeptionen sollen aufgezeigt werden und als Gegenvorschlag die Theorie zum verkennenden Anerkennen von Thomas Bedorf stark gemacht werden.
Beschreibung:Gesehen am 21.11.2018
First online 31 October 2018
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783658229276
DOI:10.1007/978-3-658-22927-6_3