Die Linburg-Comstock-Variante: eine Übersicht = The Linburg-Comstock phenomenon : a review

Die Linburg-Comstock-Variante ist ein klinisches Erscheinungsbild simultaner Beugung des Daumens und eines bzw. mehrerer Finger. Ursache ist eine angeborene oder erworbene Verbindung zwischen dem M. flexor pollicis longus (FPL) und dem M. flexor digitorum profundus (FDP); auch eine Verbindung zum M....

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Kirchberger, Michael Constantin (VerfasserIn) , Unglaub, Frank (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2015
In: Handchirurgie, Mikrochirurgie, plastische Chirurgie
Year: 2015, Jahrgang: 47, Heft: 01, Pages: 58-61
ISSN:1439-3980
DOI:10.1055/s-0034-1398606
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0034-1398606
Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de.ezproxy.medma.uni-heidelberg.de/DOI/DOI?10.1055/s-0034-1398606
Volltext
Verfasserangaben:M.C. Kirchberger, P. Hahn, F. Unglaub, F.M. Leclère, C.K. Spies
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Linburg-Comstock-Variante ist ein klinisches Erscheinungsbild simultaner Beugung des Daumens und eines bzw. mehrerer Finger. Ursache ist eine angeborene oder erworbene Verbindung zwischen dem M. flexor pollicis longus (FPL) und dem M. flexor digitorum profundus (FDP); auch eine Verbindung zum M. flexor digitorum superficialis II und III ist beschrieben. Die Verbindung kann zwischen den Muskelbäuchen, Sehnenscheiden oder Sehnen bestehen. Am häufigsten liegt eine Koppelung der Sehne des FPL und des FDP-II vor. Im Hinblick auf die Therapie gilt es zu unterscheiden zwischen asymptomatischen und symptomatischen Koppelungen. Während angeborene asymptomatische Koppelungen nicht behandlungsbedürftig sind, sind angeborene symptomatische sowie erworbene Koppelungen in der Regel operativ zu trennen. Wir berichten über eine 35-jährige Patientin mit angeborener, bis dato asymptomatischen Verbindung zwischen dem FPL und dem FDP-II. Nach einem Distorsionstrauma des Daumens kam es zu Schmerzen und einer Kraftminderung. Bei der Revision fand sich eine akzessorische Sehne von 3 mm Durchmesser und 3,5 cm Länge zwischen der FPL- und der FDP-II-Sehne. Die Resektion führte zur Beschwerdefreiheit.
Beschreibung:Gesehen am 21.11.2018
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1439-3980
DOI:10.1055/s-0034-1398606