Grenzgänge: Paul Tillichs Emigration in die Vereinigten Staaten und sein theologisches Reden über die Grenze

In dem Beitrag werden Zusammenhänge zwischen Biografie und Theologie Paul Tillichs untersucht. Tillichs Leben war nach seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 bestimmt durch die Emigration in die Vereinigten Staaten. Dabei werden die Emigrationserfahrungen Tillichs in den Konte...

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Bibliographic Details
Main Author: Vögele, Wolfgang (Author)
Format: Chapter/Article
Language:German
Published: 2019
In: Multipolarität und bipolare Konfrontationen
Year: 2019, Pages: 175-203
DOI:10.1007/978-3-658-22927-6_7
Online Access:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-658-22927-6_7
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Author Notes:Wolfgang Vögele
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Summary:In dem Beitrag werden Zusammenhänge zwischen Biografie und Theologie Paul Tillichs untersucht. Tillichs Leben war nach seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 bestimmt durch die Emigration in die Vereinigten Staaten. Dabei werden die Emigrationserfahrungen Tillichs in den Kontext anderer Emigrationserfahrungen eingeordnet. In seinen biografisch-theologischen Texten spielt der Begriff der Grenze eine besondere Rolle. Es wird Tillichs Reden über die Grenze in einem frühen biografischen Text, in der Systematischen Theologie und in der späten Rede, die Tillich aus Anlaß der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hielt, vorgestellt. Dabei wird deutlich, wie sich eine besondere Lebensgeschichte in einer Theologie ausprägt, die stets von einer besonderen Sensibilität für das Verhältnis von Religion und Kultur geprägt war. Dieses erscheint um so aktueller, als auch gegenwärtig die Metapher der Grenze politisch, kulturell und theologisch ihre Bedeutung behalten hat.
Item Description:Gesehen am 14.12.2018
First online: 31 October 2018
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783658229276
DOI:10.1007/978-3-658-22927-6_7