Vergleichende Außenpolitikforschung und nationale Identitäten: die Europäische Union im Kosovo-Konflikt 1996-2008

Warum übertragen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bestimmte Aufgaben in der internationalen Konfliktbearbeitung? Wie wirken nationale außenpolitische Identitäten auf das gemeinsame Handeln in der EU? Dieser Band untersucht die Kosovopolitiken der Union sowie von fünf EU-Staaten (Deutsc...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Stahl, Bernhard (HerausgeberIn) , Harnisch, Sebastian (HerausgeberIn)
Dokumenttyp: Book/Monograph
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Baden-Baden Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG 2009
Ausgabe:1. Aufl.
Schriftenreihe:Aussenpolitik und internationale Ordnung
DOI:10.5771/9783845218175
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783845218175
Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.5771/9783845218175
Verlag, lizenzpflichtig: https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783845218175
Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.5771/9783845218175
Volltext
Verfasserangaben:Bernhard Stahl, Sebastian Harnisch (Hrsg.)
Beschreibung
Zusammenfassung:Warum übertragen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bestimmte Aufgaben in der internationalen Konfliktbearbeitung? Wie wirken nationale außenpolitische Identitäten auf das gemeinsame Handeln in der EU? Dieser Band untersucht die Kosovopolitiken der Union sowie von fünf EU-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Griechenland) aus einer vergleichenden Perspektive. Ziel ist es, die Wirkung von nationalen außenpolitischen Identitäten auf die Handlungsfähigkeit der EU im Kosovo-Konflikt zwischen 1996 und 2008 zu analysieren.Die Studien zeigen, inwieweit die Kompatibilität nationaler Identitäten ein aktives Handeln der EU-Kommission beim Aufbau staatlicher Strukturen ermöglichte, aber gleichzeitig eine kollektive Anerkennungspolitik der Mitgliedstaaten verhinderte. Ausgehend von einem Identitätsansatz argumentiert der Band, dass die ambivalente Handlungsfähigkeit der EU das Konfliktverhalten der serbischen und kosovarischen Akteure bis heute maßgeblich prägt, und immer wieder negative, konflikteskalierende Anreize setzt
Warum übertragen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bestimmte Aufgaben in der internationalen Konfliktbearbeitung? Wie wirken nationale außenpolitische Identitäten auf das gemeinsame Handeln in der EU? Dieser Band untersucht die Kosovopolitiken der Union sowie von fünf EU-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Griechenland) aus einer vergleichenden Perspektive. Ziel ist es, die Wirkung von nationalen außenpolitischen Identitäten auf die Handlungsfähigkeit der EU im Kosovo-Konflikt zwischen 1996 und 2008 zu analysieren. Die Studien zeigen, inwieweit die Kompatibilität nationaler Identitäten ein aktives Handeln der EU-Kommission beim Aufbau staatlicher Strukturen ermöglichte, aber gleichzeitig eine kollektive Anerkennungspolitik der Mitgliedstaaten verhinderte. Ausgehend von einem Identitätsansatz argumentiert der Band, dass die ambivalente Handlungsfähigkeit der EU das Konfliktverhalten der serbischen und kosovarischen Akteure bis heute maßgeblich prägt, und immer wieder negative, konflikteskalierende Anreize setzt
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783832948016
9783845218175
DOI:10.5771/9783845218175