Verfassung, Volksgeist und Religion: Hegels Überlegungen zur Weltgeschichte des Staatsrechts
Main description: Zweifellos ist die Frage nach der Stellung der Religion(en) im modernen Verfassungsstaat in den letzten Jahren immer brisanter geworden. Dabei stehen sich eine 'neutralitätsliberale' und eine 'staatskirchenrechtliche' Position diametral gegenüber, zumal dann,...
Saved in:
| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Book/Monograph |
| Language: | German |
| Published: |
Berlin
Duncker & Humblot
2008
|
| Edition: | 1. Aufl. |
| Series: | Beiträge zur politischen Wissenschaft
151 |
| In: |
Beiträge zur politischen Wissenschaft (151)
|
| DOI: | 10.3790/978-3-428-52602-4 |
| Subjects: | |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig: https://elibrary.duncker-humblot.com/9783428526024 Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.3790/978-3-428-52602-4 Verlag, Volltext: http://elibrary.duncker-humblot.de/9783428526024/U1 Verlag, Inhaltsverzeichnis: http://d-nb.info/989437744/04 |
| Author Notes: | von Ulrich Thiele |
| Summary: | Main description: Zweifellos ist die Frage nach der Stellung der Religion(en) im modernen Verfassungsstaat in den letzten Jahren immer brisanter geworden. Dabei stehen sich eine 'neutralitätsliberale' und eine 'staatskirchenrechtliche' Position diametral gegenüber, zumal dann, wenn deren Verfechter eine 'natürliche' Allianz zwischen Christentum und liberalem Verfassungsstaat behaupten, die anderen Religionen bestritten wird.Ein erstaunlich ähnlich gelagerter Diskurs fand um 1800 statt. Speziell Hegels These, Religion, Volksgeist und Verfassung bildeten eine innere Einheit, opponierte dem französischen Glauben an die 'Machbarkeit' von Verfassungen ebenso wie dem strikten Laizismus, dem auch Kant (zeitweilig) nahestand. Doch so eindeutig ist die Sachlage bei weitem nicht: Weder sieht Hegel das Komplementaritätsverhältnis zwischen Religion, Volksgeist und Verfassung als statisch an, noch empfiehlt Kant, schlechterdings jede Religion abwehrrechtlich zu schützen. Vielmehr könne dies nur für die drei monotheistischen Offenbarungsreligionen gelten, denn nur sie seien ihrer 'logischen' Struktur nach mit dem gewaltenteiligen Rechtsstaat grundsätzlich verträglich.Ulrich Thieles Abhandlung richtet sich an Philosophen, Juristen und Politikwissenschaftler, die am derzeit dringend gebotenen interreligiösen sowie religions- und verfassungspolitischen Dialog interessiert sind. |
|---|---|
| Item Description: | PublicationDate: 20100922 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISBN: | 9783428126026 3428126025 |
| DOI: | 10.3790/978-3-428-52602-4 |