Daten und Phänomene: ein Beitrag zur wissenschaftstheoretischen Realismusdebatte

Was sind naturwissenschaftliche Phänomene und inwiefern kann die Beantwortung dieser Frage zu einer besseren philosophischen Einschätzung der wissenschaftlichen Praxis beitragen? Dieses Buch untersucht die wissenschaftstheoretische Unterscheidung zwischen Daten und Phänomenen, um ihre Bedeutung f...

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Bibliographic Details
Main Author: Apel, Jochen (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Frankfurt [u.a.] ontos-Verl. 2011
Series:Epistemische Studien 22
In: Epistemische Studien (22)

DOI:10.1515/9783110322644
Subjects:
Online Access:Verlag, Open Access, Volltext: https://doi.org/10.1515/9783110322644
Verlag, Open Access: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110322644
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://dx.doi.org/10.1515/9783110322644
Cover: https://www.degruyterbrill.com/doc/cover/9783110322644.jpg
Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/cover/covers/9783110322644.jpg
Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/document/cover/isbn/9783110322644/original
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Author Notes:Jochen Apel
Table of Contents:
  • Vorwort; Inhalt; 1. Einleitung; Teil A: Was naturwissenschaftliche Phänomene sind; 2. Die traditionelle Auffassung wissenschaftlicher Phänomene; 3. Bogens und Woodwards Unterscheidung zwischen Daten und Phänomenen; 3.1 Dreigliedrige Wissenschaftsmodelle und die Daten-Phänomen-Unterscheidung; 3.2 Phänomene im wissenschaftlichen Sprachgebrauch; 3.3 Ist die Daten-Phänomen-Unterscheidung deskriptiv oder stipulativ?; 3.4 Phänomene als Sachverhalte; 4. Die Musterauffassung wissenschaftlicher Phänomene; 4.1 Was ist ein Muster?
  • 4.2 Ein Einwand gegen die Musterauffassung: der Fall extrasolarer Planeten5. Die kontextuelle Auffassung wissenschaftlicher Phänomene; 5.1 Phänomenbehauptungen und Theorien; 5.1.1 Spezifikation des Verhältnisses über die Erklärungsrelation und warum dieser Vorschlag scheitert; 5.1.2 Spezifikation des Verhältnisses über die epistemische Einstellung der Akzeptanz; 5.2 Die Bedeutung des Phänomenbegriffs; 5.2.1 Explanandum-Rolle; 5.2.2 Belegrolle; 5.2.3 Akzeptanz; 6. Fazit: Daten, Phänomene und Theorien; Teil B: Weshalb man die Phänomene nicht retten muss
  • 7. Die Realismusdebatte in der Wissenschaftstheorie7.1 Die Position des Wissenschaftlichen Realismus; 7.2 Zentrale Argumente für und gegen den Wissenschaftlichen Realismus; 7.2.1 Die typische Strategie des Wissenschaftlichen Realisten; 7.2.2 Die typischen Strategien des Wissenschaftlichen Antirealisten; 7.3 Philosophische Modelle der wissenschaftlichen Praxis und die Realismusdebatte; 7.3.1 (Re-)Formulierung der Problemstellung; 7.3.2 Deskriptive Angemessenheit und die wissenschaftshistorische Wende; 8. Bogen und Woodward über Theoriebeladenheit und Objektivität
  • 8.1 Theoriebeladenheit, Objektivität und Wissenschaftlicher Realismus8.2 Bogens und Woodwards Argumentationsstrategie; 8.3 Bogens und Woodwards Argument; 8.3.1 Die Verlässlichkeit von Daten-Phänomen-Schlüssen; 8.3.2 Empirische Strategien zur Verlässlichkeitseinschätzung; 8.3.3 Der epistemische Wert der Verlässlichkeit; 8.3.4 Problematische Theoriebeladenheit trotz Verlässlichkeit; 8.4 Objektivität trotz Theoriebeladenheit; 8.4.1 Unabhängig theoriebeladene Prüfungen von Theorien; 8.4.2 Selbstabhängig theoriebeladene Prüfungen von Theorien
  • 8.4.3 Kohärenz als weitere Beschränkung des Einflusses der Theoriebeladenheit8.5 Zusammenfassung; 9. Bogens und Woodwards Kritik am Konstruktiven Empirismus; 9.1 Die Position des Konstruktiven Empirismus; 9.2 Die Beobachtbar/unbeobachtbar-Unterscheidung; 9.3 Weshalb man Konstruktiver Empirist sein sollte: van Fraassens Begründungsstrategie; 9.4 Bogens und Woodwards Einwand; 9.5 Verteidigungsstrategien für den Konstruktiven Empiristen; 9.5.1 Bogens und Woodwards zweite Prämisse; 9.5.2 Bogens und Woodwards erste Prämisse; 9.6 Zusammenfassung
  • 10. Psillos' Kritik an Azzounis Theorie ontischer Verpflichtungen