Neurophysiologie des atopischen Pruritus

Pruritus ist eines der häufigsten Symptome von entzündlichen Hauterkrankungen und beeinträchtigt signifikant die Lebensqualität. Obwohl die Empfindung und die Reizweiterleitung von Pruritus und Schmerz eng miteinander verflochten sind, stellt der Pruritus eine eigene Sinnesqualität dar, die auf...

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Main Authors: Meyer, Niels Helge (Author) , Gibbs, Bernhard F. (Author) , Schmelz, Martin (Author) , Homey, Bernhard (Author) , Raap, Ulrike (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2. Februar 2018
In: Der Hautarzt
Year: 2018, Volume: 69, Issue: 3, Pages: 204-209
ISSN:1432-1173
DOI:10.1007/s00105-018-4128-3
Online Access:Resolving-System, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00105-018-4128-3
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Author Notes:N.H. Meyer, B. Gibbs, M. Schmelz, B. Homey, U. Raap
Description
Summary:Pruritus ist eines der häufigsten Symptome von entzündlichen Hauterkrankungen und beeinträchtigt signifikant die Lebensqualität. Obwohl die Empfindung und die Reizweiterleitung von Pruritus und Schmerz eng miteinander verflochten sind, stellt der Pruritus eine eigene Sinnesqualität dar, die auf neurophysiologischer Ebene deutlich von der Schmerzempfindung abgegrenzt werden kann. Die pathophysiologischen Grundlagen von chronischem und akutem Pruritus sind bisher noch nicht vollständig verstanden. Neben Histamin ist mittlerweile eine Vielzahl von Neuromediatoren des Pruritus, wie Neurotrophine, Neuropeptide und deren Rezeptoren, bekannt. Bei der atopischen Dermatitis führt die Ausschüttung dieser Mediatoren zur Aktivierung von Immunzellen, wie Mastzellen und eosinophilen Granulozyten, die ihrerseits Neuromediatoren und Zytokine freisetzen und somit zu einer Aktivierung von peripheren Nervenfasern beitragen. Dieser Übersichtsbeitrag stellt die neurophysiologischen Zusammenhänge der Regulation des Pruritus bei atopischer Dermatitis dar
Item Description:Gesehen am 09.04.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-1173
DOI:10.1007/s00105-018-4128-3