Competency-based learning in an ambulatory care setting: implementation of simulation training in the ambulatory care rotation during the final year of the MaReCuM model curriculum
Zielsetzung: Im Rahmen des Modellstudiengangs MaReCuM der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg wurde das PJ-Quartal Ambulante Medizin implementiert und um die Lehrveranstaltung „Ambulanzsimulation“ erweitert. Die Ziele der Arbeit umfassen die Beschreibung der Lehrveranstaltun...
Saved in:
| Main Authors: | , , , |
|---|---|
| Format: | Article (Journal) |
| Language: | English |
| Published: |
February 15, 2018
|
| In: |
GMS journal for medical education
Year: 2018, Volume: 35, Issue: 1, Pages: 1-23 |
| ISSN: | 2366-5017 |
| DOI: | 10.3205/zma001153 |
| Online Access: | Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.3205/zma001153 |
| Author Notes: | Martin Dusch, Elisabeth Narciß, Renate Strohmer, Katrin Schüttpelz-Brauns |
| Summary: | Zielsetzung: Im Rahmen des Modellstudiengangs MaReCuM der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg wurde das PJ-Quartal Ambulante Medizin implementiert und um die Lehrveranstaltung „Ambulanzsimulation“ erweitert. Die Ziele der Arbeit umfassen die Beschreibung der Lehrveranstaltung und der formulierten kompetenzbasierten Lernziele sowie die Untersuchung des Lerneffekts der Lehrveranstaltung.Methodik: 75 PJ-Studierende haben sich an der Fragebogenerhebung beteiligt (Rücklauf: 83%). Die Kontrollgruppe absolvierte das Quartal Ambulante Medizin vor Einführung der Lehrveranstaltung „Ambulanzsimulation“. Die Versuchsgruppe nahm verpflichtend an dieser Lehrveranstaltung zu Beginn des PJ-Quartals Ambulante Medizin teil. In beiden Gruppen erfolgte jeweils am ersten Tag des Quartals sowie 21 Tage vor Ende des Quartals eine Fragebogenerhebung. Die Lernziele wurden dem NKLM entnommen.Ergebnisse: Die „Ambulanzsimulation“ hatte keinen messbaren Einfluss auf den subjektiv wahrgenommenen Lernerfolg, die Bewertung des Quartals Ambulante Medizin sowie das Arbeiten in einem ambulanten Setting. Die Teilnehmer beider Gruppen gaben am Ende des Quartals an, einen besseren Einblick in die Behandlung ambulanter Patienten gewonnen zu haben. Die Teilnehmer beider Gruppen schätzten die untersuchten Kompetenzen zu Beginn des Quartals gleich ein. Die simulierten Patientenfälle wurden durch die Teilnehmer als eher gut strukturiert und leicht verständlich bewertet. Die Szenarien waren geeignet, beim Bearbeiten Zeitdruck entstehen zu lassen. Die Kompetenz, ein BTM-Rezept den formalen Vorgaben entsprechend korrekt auszufüllen, schätzten die Teilnehmer der „Ambulanzsimulation“ signifikant besser ein. Auf die übrigen erhobenen Kompetenzen hatte die Teilnahme an der Ambulanzsimulation keinen Effekt.Diskussion: Der Effekt der nur 4 Unterrichtseinheiten umfassenden Lehrveranstaltung „Ambulanzsimulation“ war in der untersuchten Form und am Ende des 12-wöchigen Quartals nicht messbar. Gründe dafür könnten die vielfältigen und statistisch nicht zu kontrollierenden Einflussfaktoren im Bereich der individuellen und sehr unterschiedlichen PJ-Rotationsplätze, der späte Zeitpunkt der Abschlusserhebung sowie die Auswahl der Simulationsszenarien sein. Die Lehrveranstaltung sollte spezifisch weiterentwickelt und möglicherweise um weitere Lerngelegenheiten ergänzt werden, um rotationsplatzübergreifend die Vermittlung der übergeordneten Lernziele sicher zu stellen. Die Beschreibung des Lehrformats versteht sich weiterhin als Diskussionsbeitrag im Rahmen der Weiterentwicklung des Medizinstudiums mit einer Stärkung der Kompetenzen im Bereich der ambulanten Patientenversorgung, der Kommunikation, der Prävention und Gesundheitsförderung. |
|---|---|
| Item Description: | Gesehen am 01.07.2019 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 2366-5017 |
| DOI: | 10.3205/zma001153 |