Medikamentöse Therapie der Alzheimer-Demenz mit Antidementiva
Das Konzept der bisherigen Demenztherapie: Die klinische Relevanz von Acetylcholinesterase-Inhibitoren (AChE-I) zur symptomatischen Therapie der leichten bis mäßigen Alzheimer-Demenz ist weltweit anerkannt, trotz nur mäßiger Wirksamkeit. Die Anwendung sollte bei Verträglichkeit auch im schweren...
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| Main Authors: | , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
31. Januar 2019
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| In: |
Deutsche medizinische Wochenschrift
Year: 2019, Volume: 144, Issue: 03, Pages: 156-160 |
| ISSN: | 1439-4413 |
| DOI: | 10.1055/a-0658-6720 |
| Online Access: | Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-0658-6720 Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-0658-6720 |
| Author Notes: | Lucrezia Hausner, Lutz Frölich |
| Summary: | Das Konzept der bisherigen Demenztherapie: Die klinische Relevanz von Acetylcholinesterase-Inhibitoren (AChE-I) zur symptomatischen Therapie der leichten bis mäßigen Alzheimer-Demenz ist weltweit anerkannt, trotz nur mäßiger Wirksamkeit. Die Anwendung sollte bei Verträglichkeit auch im schweren Krankheitsstadium fortgeführt werden. Bei mäßiger bis schwerer Alzheimer-Demenz ist der NMDA-Rezeptor-Antagonist Memantin indiziert. Die Lewy-Körperchen-Demenz ist in der antidementiven Therapie der Alzheimer-Demenz gleichgestellt, für die Parkinson-Demenz existiert eine Indikation für Rivastigmin. Eine Veränderung der motorischen Symptome unter AChE-I ist zu beachten. Für frontotemporale oder vaskuläre Demenzen gibt es keine evidenz-basierte antidementive Therapie. Therapie-Monitoring und Wirksamkeitsbeurteilung: Der Wirksamkeitsnachweis der Demenztherapie im Einzelfall ist schwierig. Jede Demenztherapie sollte deshalb, Verträglichkeit vorausgesetzt, langfristig angelegt und regelmäßig überprüft werden. Andere medikamentöse Therapiestrategien in der Behandlung demenzieller Erkrankungen: Für Souvenaid und Ginkgo biloba als ergänzende antidementive Behandlung bei Alzheimer-Demenz gibt es Hinweise auf einen Nutzen. Andere Therapieansätze sind nicht belegt. Zukunftsaussichten für eine krankheitsmodifizierende Therapie: Die Modulation des Verlaufs von Demenzerkrankungen ist Schwerpunkt von aktuellen klinischen Studien. Anti-Amyloid- (in Phase-III-Studien) und Anti-Tau-Strategien (derzeit in Phase-II-Studien) werden intensiv verfolgt neben anderen Therapieansätzen. Statt des Demenzstadiums wird die leichte kognitive Störung bei Alzheimer-Krankheit als sinnvollste Interventionspopulation angezielt. |
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| Item Description: | Gesehen am 17.09.2019 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1439-4413 |
| DOI: | 10.1055/a-0658-6720 |