Schön versus hässlich: zur Stigmatisierung des Fremden in der Klassischen Antike

Im folgenden Beitrag soll in einer Perspektive auf die Bildmedien der griechischen und römischen Antike dem Phänomen nachgegangen werden, dass dort die Angehörigen einiger ferner Ethnien dezidiert als hässliche Fremde geschildert wurden. Dabei ist einerseits die in der bildenden Kunst beider Kul...

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Main Author: Maderna, Caterina (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2019-08-01
In: Heidelberger Jahrbücher online
Year: 2019, Volume: 4, Pages: 91-131
ISSN:2509-2464
DOI:10.17885/heiup.hdjbo.2019.0.24009
Online Access:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.17885/heiup.hdjbo.2019.0.24009
Verlag, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/index.php/hdjbo/article/view/24009
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Author Notes:Caterina Maderna, Institut für Klassische Archäologie, Universität Heidelberg
Description
Summary:Im folgenden Beitrag soll in einer Perspektive auf die Bildmedien der griechischen und römischen Antike dem Phänomen nachgegangen werden, dass dort die Angehörigen einiger ferner Ethnien dezidiert als hässliche Fremde geschildert wurden. Dabei ist einerseits die in der bildenden Kunst beider Kulturen zu diesem Zweck entwickelte Formensprache entsprechender Darstellungen interessant, anderseits stellt sich die Frage nach den Ursachen eines solchen Bedürfnisses sowie dem Nutzen dieser Praxis. Umso mehr, als gerade in der sogenannten Klassischen Antike das Cliché „Schön ist auch Gut/Hässlich ist auch Böse“ geboren wurde, welches noch bis in unsere heutige Gegenwart ausstrahlt, wie ein Ausblick beleuchten wird.
Item Description:Gesehen am 10.10.2019
Physical Description:Online Resource
ISSN:2509-2464
DOI:10.17885/heiup.hdjbo.2019.0.24009