Zivilrechtliche Aspekte des geplanten Verschleißes

Bei geplanter Obsoleszenz handelt es sich um Produktions-, Verkaufs- und Vertriebsstrategien des Produzenten, deren gemeinsames Ziel es ist, die Gebrauchsdauer eines Produktes (geplant) zu verringern und in dieser Weise vorzeitige Ersatzkäufe durch den Abnehmer zu veranlassen. Der Beitrag untersuch...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Lobach, Quincy (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2016
In: Studentische Zeitschrift für Rechtswissenschaft Heidelberg
Year: 2016, Heft: 1, Pages: 31-61
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2016.1.67585
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.11588/srzwo.2016.1.67585
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/studzrwo/article/view/67585
Volltext
Verfasserangaben:Quincy C. Lobach
Beschreibung
Zusammenfassung:Bei geplanter Obsoleszenz handelt es sich um Produktions-, Verkaufs- und Vertriebsstrategien des Produzenten, deren gemeinsames Ziel es ist, die Gebrauchsdauer eines Produktes (geplant) zu verringern und in dieser Weise vorzeitige Ersatzkäufe durch den Abnehmer zu veranlassen. Der Beitrag untersucht, ob, inwiefern und unter welchen Umständen das geltende Zivilrecht Abnehmer vor der Problematik des geplanten Verschleißes zu schützen vermag. Nach einer Darstellung der verschiedenen Erscheinungsformen der geplanten Obsoleszenz werden das kaufrechtliche Gewährleistungsrecht, die Anfechtungsmöglichkeiten wegen Irrtums und arglistiger Täuschung, der mögliche Verstoß gegen die guten Sitten und Treu und Glauben, das Deliktsrecht sowie das ProdHaftG und das UKlaG thematisiert.
Beschreibung:Gesehen am 06.11.2019
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2016.1.67585